Erstellt am 31. Mai 2016, 04:04

von Anna Faltner

Ybbser Schüler sind Profis in Mathe. Alle Schüler aus dem SZ Ybbs sind in Mathematik positiv. Stift kassierte 16 Fünfer

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Die schriftliche Zentralmatura ist zwar vorbei, Grund zum Feiern haben die angehenden Maturanten aber erst nach der mündlichen Prüfung.

Für ausreichend Zündstoff in ganz Österreich sorgte heuer vor allem die Mathematikmatura. Knapp 40 Prozent der Schüler rechneten laut Umfragen mit einem „Nicht genügend“. Die Schulen aus dem Melker Bezirk konnten dem Bundestrend jedoch erfolgreich entgegenwirken.

Ausgezeichnet hat sich dieses Jahr das Schulzentrum Ybbs. „Wir hatten noch nie so eine gute Reifeprüfung wie heuer“, zeigte sich Schuldirektor Rainer Graf begeistert.

Kein einziges „Nicht genügend“

In Mathematik gibt es kein einziges „Nicht genügend“. „Die Ergebnisse in Mathematik sind extrem gut und komplett gegen den Bundestrend“, berichtet er. Dabei erreichten die Ybbser Schüler sogar Ergebnisse von bis zu 99 Prozent.

Etwas anders sieht die Lage im Stiftsgymnasium Melk aus. „Das Fach Mathematik fällt etwas aus dem Rahmen“, erzählt Direktor Anton Eder.

Von 87 angetretenen Schülern kassierten gleich 16 ein „Nicht genügend“. Probleme gab es vor allem bei den Typ1-Aufgaben („Grundkompetenzen“).

„Die Fragestellungen waren anspruchsvoller als im Vorjahr. Vereinzelt gab es Aufgaben, die weder bei den Übungsbeispielen des BIFIE, noch in den Lehrbüchern in dieser Form vorgekommen sind“, erklärt Eder.