Erstellt am 20. Oktober 2015, 12:43

15 Keller wurden renoviert und fit gemacht für das Kolomani-Kellerfest. Erstmals versuchte der Verschönerungsverein Eichenbrunn die Kellertrift für ein Kolomani-Kellerfest zu nutzen und der Versuch gelang vollends.

Erster Kolomanimarkt in der Eichenbrunner Kellergasse. Der Veranstalter der Verschönerungsverein Eichenbrunn hatte auch ein Stand, wo Josef Schöfmann, Heidi Eder, Edith Staribacher, Roman, Elisabeth, Obmann Michael und Birgit Staribacher die Gäste bewirteten, Ortsvorsteher Franz Staribacher war fürs NÖN-Foto auch am Stand.  |  NOEN, Josef Christelli

Der Hl. Koloman ist der Schutzpatron der Eichenbrunner Pfarrkirche, der Verschönerungsverein feiert 2015 sein 30-Jahr –Jubiläum und die Kellergasse ist seit dem Bau der Umfahrung auch für Veranstaltungen nutzbar, diese Umstände trugen zu der Veranstaltung wesentlich bei.

Vorwiegend eingeladen wurden Künstler, Kunsthandwerker und Interessierte aus Eichenbrunn und Röhrabrunn, man wollte regional bleiben, was auch gelungen ist, selbst Vizebürgermeiste Rudolf Pfennigbauer übersiedelte von seiner Nahversorger-Fleischerei für den einen Tag in einen der Keller um dort die Gäste zu bewirten.
Die Organisation des Marktes hat schon im Vorfeld einen Riesenerfolg gezeigt: „ 25 (!) Keller wurden renoviert und repariert“, weiß Vereinsobmann Michael Staribacher.

Beim Markt selber waren 15 Stände  mit verschiedenen Aktivitäten, vom Flohmarkt, Holzschnitzer bis zu Oldtimer, Kerzen, Essen und Trinken, für die vielen Besucher auch sehr attraktiv. Auch Spielestände für die Kinder war aufgebaut.

Der Kolomani-Markt wird sicher nicht der einzige bleiben, soviel Zuspruch und Bewunderung gab es für die Eichenbrunner Veranstaltung im ganzen Weinviertel: „ So schön ist das da, die Kellergasse eignet sich ja bestens“, so das Ehepaar Fröhlich aus Simonsfeld zur NÖN.

Ortsvorsteher Franz Staribacher organisierte die NÖN, weil er beeindruckt war, wie der Kolomanimarkt zustande kam:“ Die haben sich eine Menge Arbeit gemacht und es ist auch super geworden“, lobte der Ortschef die Organisatoren.

Eine eigener Folder wurde aufgelegt, wo alle Stände und Standpunkte genau beschrieben waren.
Altwarenhändler Oswald organisierte gar einen ausrangierten Flieger als Attraktion und stellte seine Verladerampe als Musikbühne zur Verfügung.