Ladendorf

Erstellt am 14. Juli 2016, 05:00

von Josef Christelli

Es muss was geschehen!. Elternverein fordert schon länger eine Geschwindigkeitsbeschränkung am Schulweg. Auch Verkehrssachverständiger sah die Notwendigkeit einer Anpassung.

Im Bereich Schule und Kindergarten Ladendorf soll eine Geschwindigkeitsbeschränkung für mehr Sicherheit sorgen.  |  NOEN

Der Elternverein der Volksschule forderte schon vor längerer Zeit eine Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich des Ladendorfer Hauptplatzes und der L 10 - Garmannser Straße -, wo am Fuß des Schlossberges der Kindergartenzugang und der Fußgängerübergang zur Schule sind. Besonders der „Zebrastreifen“ - nach einer Kurve und durch die Parkanlage schwer einsichtig - soll gesichert werden. Elternvereinsobfrau Simin Reichel hat viele Unterschriften gesammelt und der Gemeinde übergeben.

Die Causa zog sich schon durch den Gemeinderat und durch die Parteienlandschaft. Alle Gemeindefraktionen waren schon auf das Thema aufgesprungen und sogar Dringlichkeitsanträge gab es schon.

„Wir alle sind froh über den Ausgang der Verkehrsverhandlung!“

Bürgermeister Manfred Hager. Die Details der Ergebnisse der Verkehrsverhandlung kennt aber noch keiner.

Die Beschränkungen waren damals auch schon ein Thema, als noch unter Bürgermeister Othmar Matzinger die Umgestaltung des Hauptplatzes diskutiert wurde. Sogar einen Workshop aller Interessierten und Anrainer gab es, wo viele Ideen entstanden sind. Die Pläne und Zeichnungen liegen heute noch in der Schublade. Eine Umgestaltung des Hauptplatzes scheiterte aber an den finanziellen Mitteln der Gemeinde.

Bescheid der Verkehrsverhandlung gibt Ausschluss

Jetzt war die Verkehrsverhandlung mit der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach an Ort und Stelle, und laut Bürgermeister Manfred Hager war die Verhandlung auch „erfolgreich“, weil die Amtssachverständigen auch der Ansicht sind, dass dort etwas geschehen muss: „Wir alle sind froh über den Ausgang. Alle Fraktionen und die Ladendorfer Bevölkerung, besonders die Eltern, haben sich eine Beschränkung gewünscht“, so Hager zur NÖN.

Es sei auch nachweislich festgestellt, dass manche Kinder durch Nachmittagsbetreuung, Musikschule, etc. die L 10 bis zu fünf Mal täglich überqueren müssen.

Wie die Beschränkung dann wirklich aussehen wird, das wird im Bescheid der Verkehrsverhandlung stehen. Ob nur an Schultagen und zeitlich begrenzt oder immer, das wird noch entschieden. Jedenfalls soll die Beschränkung bis zum Schulanfang im September umgesetzt werden.