Erstellt am 31. Januar 2016, 05:38

von Josef Christelli

Amt in neuem Glanz. Gemeindeamt wurde renoviert, Büroräume wurden verlegt, Kompetenzen neu verteilt, zusätzliches Personal wurde eingestellt.

Die Räume im Gemeindeamt Gnadendorf sind neu verteilt, auch personell wurde erweitert. Das Team (v.l.) Richard Pelzelmayer, Anneliese Muth, Bürgermeister Manfred Schulz, Klaus Christenheit, Christine Zeiler, Irene Battisti und Christina Weichselbaum.  |  NOEN, Josef Christelli

Das Gemeindeamt wurde in den letzten Monaten komplett umgedreht: Der ehemalige Kassenraum wurde zum Bürgerservice, wo Christina Weichselbaum oder Klaus Christenheit die Bürger in Empfang nehmen und sich um deren Anliegen kümmern. Das Bürgermeisterzimmer übersiedelte in einen kleineren Büroraum. Jetzt haben die Mitarbeiter im Gemeindeamt mehr Platz zur Verfügung bekommen. Nur die Buchhaltung ist weiterhin im Obergeschoss beheimatet, um die nötige Ruhe und Konzentration zu gewährleisten.

Alle Räume wurden einer Modernisierung unterzogen, die gesamte Infrastruktur erneuert. 25.100 Euro wurden investiert.

Jetzt kann in den erneuerten Büros wieder gearbeitet werden. Durch die Verstärkung des Teams erwartet Bürgermeister Manfred Schulz, dass liegengebliebene Angelegenheiten rasch aufgearbeitet werden können. Mit Anneliese Muth wurde bereits im Vorjahr für Amtsleiter Richard Pelzelmayer eine Unterstützung in der Buchhaltung eingestellt, um den erfahrenen Gemeindesekretär in anderen Bereichen einsetzen zu können. „Wir haben Aufholbedarf, obwohl in meiner zweijährigen Amtszeit bereits viel geschehen ist. Auch die Vorschreibungen der Gemeindeabgaben funktionieren schon pünktlich“, erzählt Schulz.

Obwohl die Aufgabengebiete im Gemeindeamt aufgeteilt sind, muss jeder Mitarbeiter in allen Bereichen Bescheid wissen. Zeiler hat neben Aufarbeitung von alten Agenden auch die Vereinsangelegenheiten und die Beschlagwortung im elektronischen Akt übernommen. Christenheit kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerinformation und die Bildungseinrichtungen. Irene Battisti ist der „gute Geist“ im Amt und sorgt für saubere Arbeitsplätze.

Der Ortschef setzt aber auch auf seinen starken Gemeinderat. Die Mandatare vor Ort sorgen in den Katastralgemeinden für Information der Bevölkerung und nehmen auch alle Anliegen auf.