Erstellt am 27. Januar 2016, 05:03

von Michael Pfabigan

Baubeginn für VS: Frühsommer 2017. Standort noch offen, die neue Volksschule braucht vier zusätzliche Klassen.

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Der Bau des „Platzes der Generationen“ wurde im Gemeinderat fixiert, planerisch richten sich bereits alle Augen auf das nächste Zukunfts-Großprojekt: den Neubau der Volksschule.

Diese entspricht als Bau der 1970er-Jahre nicht mehr den Anforderungen der Zeit und bietet zu wenig Platz. „Wir brauchen vier Klassenräume mehr. Und Platz für die Nachmittagsbetreuung“, sagt Bürgermeisterin Anna Steindl (ÖVP). Mit einem Neubau sollen die Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Schule und die entsprechende Pädagogik geschaffen werden.

Wunschbox und Diskussionsrunden

„Jetzt müssen wir gründlich über diese Schule der Zukunft diskutieren“, sagt Steindl: Was wollen die Eltern, was die Lehrer? Wird es eine Ganztagesschule oder soll alles bleiben, wie bisher? Mit einer Wunschbox werden die Meinungen der Eltern eingeholt, die Lehrer wurden bereits in mehreren Diskussionsrunden zu ihren Wünschen befragt. Und was sagen Experten? Hier soll es eine Bildungsenquete geben.

Diskutiert werden nicht nur diese Punkte, sondern auch diverse Standorte für die Schule. Eine Machbarkeitsstudie soll die Optionen abwägen. Und hier liegt vielleicht das größte Potenzial für den politischen Streit. Denn die Opposition ist sich sicher, dass die neue Schule nicht am bestehenden Standort gebaut werden soll: Sie sieht die neue VS eher beim Platz der Generationen, das jetzige Schulareal solle gewinnbringend verkauft werden. Für die die Stadtregierung ist das noch nicht fix, hier will man auf die Machbarkeitsstudie warten.

Der Zeitplan ist übrigens sportlich: Planung bis Herbst 2016, Ausschreibung über den Winter, Bau ab dem Frühsommer 2017. Der Schulbetrieb soll dabei weitgehend nicht gestört werden, gibt die Bürgermeisterin vor.