Erstellt am 13. März 2016, 05:04

von Claudia Busch

Biber fühlt sich wohl. Heimisch geworden /  Nager fühlt sich bereits zehn Jahre am Ortsrand wohl. Dämme und Nagespuren verfolgt der Jäger Josef Haas jedes Jahr.

Ein bereits vor einiger Zeit vom Biber angenagter Baum wurde aus Sicherheitsgründen gefällt.  |  NOEN, Claudia Busch

Bereits vor zehn Jahren haben sich Biber im Kreuttal angesiedelt. Bis heute lebt ein Biber am Ortsende beim Steinbergbach. Der Hautzendorfer Jäger Josef Haas beobachtet das Tier und findet immer wieder Spuren.

Während das Nagetier manchmal viele Beweise hinterlässt, gibt es auch Zeiten, wo keine frischen Spuren zu finden sind. „Man sieht nicht immer, dass er da ist“, so Haas. Derzeit sind entlang des Baches neben älteren Nagespuren auch frisch angeknabberte Stämme und vom Biber völlig abgenagte Äste zu sehen.

Auch ein Damm im Bach zeugt von der aktuellen Aktivität des Bibers. Das Nagetier selbst bekommt man äußerst selten zu Gesicht.

„Biber sind scheu und nachtaktiv“, so Haas. Obwohl der Biber im Herbst immer wieder die Maisbestände am Feld als Nahrungsquelle nutzte, ist das Tier in Hautzendorf weiterhin willkommen. „Die Schäden sind bei uns nicht so schlimm“, sagt Haas. Wer entlang des Steinbergbaches spaziert, kann dort, wo das Gras zusammengedrückt ist, die Wege des Bibers deutlich sehen.

„Biber haben hier praktisch keine Feinde“, und so rechnet Haas damit, dass er die Spuren des Nagetiers noch einige Jahre verfolgen kann.