Erstellt am 04. September 2012, 09:38

Bilder vom Hintausfest in Ameis. Ameiserleben und NÖ gestalten zogen mit dem „Hintaus Fest“ in Ameis mehr als 3.000 Gäste an.

 |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt



AMEIS / Der Verein „Ameiserleben“, seit der Goldenen Kelle für´s Dorfwiazhaus für seinen Zusammenhalt berüchtigt, wagte sich vergangenen Sonntag gemeinsam mit „NÖ gestalten“ an das erste Hintausfest, das nach der Idee von Johannes Rieder das dörfliche Hintaus wieder in den Mittelpunkt rücken sollte.

Ameis hatte dabei nicht nur seine Hintausgassen herausgeputzt, sondern auf 1,6 Kilometer rund ums alte Wirtshaus 52 spannende Stationen aufgebaut, die sich alle mit dem Hintaus beschäftigten: alte Arbeitsweisen, wie Drischl dresch´n und Holz heben, Zielspritzen mit der Feuerwehr, Wildkräuter suchen, Lehm bauen und Bier brauen, Spinnen und Klöppeln, Sprüche klopfen und Geschichten erzählen. Dazwischen gab´s viel Musik, von Volksmusik auf Geigen bis zu Jazz und groovigem Sound „Junger Musi“ und traditionelle Küche, die bald bis auf den letzten Krümel leer gegessen war, denn das Fest zog begeisterte Gäste jenseits der 3.000er Grenze an.

Um all die Besucher zu unterhalten, hatten nicht nur Ameiser mitgeholfen, sondern viele Vereine und Engagierte rundherum, insgesamt rund 420 Personen, zählte Organisator Johann Öfferl zusammen. Der Besucheransturm zeigte sich schon vormittags bei der Eröffnung im Dorfwiazhaus, die Barbara Zellner mit einer gedichteten Erinnerung ans Hintaus der Kindheit einleitete. Die Kinder der Volksschule Staatz zeigten einen Bandltanz vor, dazwischen erklärten Landesbaudirektor Peter Morwitzer und Fritz Rieder, der Obmann von „Ameiserleben“, Entstehung und Idee des Festes.

„Es war ein einmaliges Fest, und falls es irgendwo eine Wiederholung geben sollte, dann haben die Ameiser die Latte sehr hoch gelegt.“, meinte Thomas Prosl von der NÖ Baudirektion.