Erstellt am 09. April 2016, 05:04

von Ingrid Fröschl-Wendt

Blutige Wildwochen: Zweiter Fall für Chefinspektor Rudolf Kovac. Germanistin Schicketanz und Systementwickler Boulanger schrieben einen heiter-fesselnden Spionagethriller, Teil zwei.

Elisabeth Schicketanz und Robert Boulanger beschäftigen sich in ihrem neuen Krimi mit Serienmorden im Jäger-Milieu.  |  NOEN, Stefan Hiller

Die Staatzer Germanistin und Lektorin Elisabeth Schicketanz und der bayrische Systementwickler Robert Boulanger sind beim Schreiben ihres Erstlingskrimis, dem Spionagethriller „Plan B“ auf den Geschmack gekommen: Nun gibt es bereits den zweiten Fall mit dem skurrilen Chefinspektor Rudolf Kovac und seinen Freunden.

Diesmal verschlägt es Stadtmensch Kovac dank einer Erbschaft aufs Land, und damit muss er erst einmal zurechtkommen. Das bringt einige Situationskomik mit sich, unter anderem mit dem zweiten Hauptdarsteller des Buches, Kovacs kleiner Hündin, Frau Pospischil.

"Korrekturleser konnten gar nicht aufhören zu lesen"

Der grummelige Inspektor hat sich noch nicht einmal eingelebt, da wird er mit einer Reihe eigenartiger Morde konfrontiert. Es dauert eine Zeit, bis er herausfindet, dass sie alle mit der Jagd zu tun haben. Doch nicht etwa mit einer gewöhnlichen Jagdgesellschaft von Bauern aus einem Dorf. Nein, es sind Herren der besseren Gesellschaft, die dem Serienmörder zum Opfer fallen. Und sie alle wurden auf grauenhafteste Art ermordet.

Schicketanz und Boulanger haben für die Erarbeitung dieses Milieus intensiv recherchiert und sich von hiesigen Jägern in das „Jägerlatein“ einführen lassen. Miteinander verwoben ergibt es einen spannenden Niederösterreich-Krimi. „Unsere Korrekturleser“, erzählt Schicketanz, „konnten gar nicht mehr aufhören zu lesen. Und statt auf Fehler zu achten, haben sie das Buch verschlungen“, schmunzelt sie.

Wer Lust hat in das Buch hineinzuschnuppern, dem sei die Buchpräsentation im Weinstein empfohlen: Freitag, den 8. April um 19 Uhr im Festsaal des alten Rathauses in Laa. Beide Autoren lesen aus dem Buch.