Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:02

von Johann Hochleithner

Bürgermeister Schober in Krankenstand. Eine Metallbordwand zertrümmerte die Zehen von Richard Schober. Der arbeitet jetzt von zu Hause aus.

Homeoffice für den Bürgermeister: Mit Liegegips fällt Richard Schober bis November aus. Gearbeitet wird von zu Hause aus, bei Terminen vertreten der Vize, Gemeinderäte und Ortsvorsteher.  |  NOEN, Hochleithner

Pech hatte Bürgermeister Richard Schober, als er seinem Broterwerb nachging. Der hauptberufliche Landwirt und Weinhauer muss natürlich neben der Gemeindearbeit auch seinen Betrieb in Schwung halten. Ende September wollte er von einem Anhänger Lesegut abladen. Beim Öffnen der Stahlbordwand des Anhängers hängte sich diese aus. In Folge fiel sie auf seinen rechten Fuß.

Obwohl er Arbeitsschuhe trug, kam es dabei zu schweren Verletzungen der Zehen. Wohl konnten die Unfallchirurgen die Zehen retten, der Fuß musste aber für mindestens sechs Wochen mit Gips versehen werden.

"Erledige verschiedene Büroarbeiten von hier"

„Jetzt sitze ich schon drei Wochen zu Hause, den Fuß hochgelagert. An viel Gehen ist nicht zu denken“, bedauert Richard Schober. „Es konnte jedoch mein Laptop zu Hause mit der Gemeinde-EDV verbunden werden, daher kann ich verschiedene Büroarbeiten von hier aus erledigen.“

Besprechungstermine außer Haus, Bauverhandlungen, Sprechstunden und Besichtigungen - hier muss sich Schober vom Vizebürgermeister, von den Ortsvorstehern und Gemeinderäten vertreten lassen. „Dafür habe ich aber jetzt mehr Zeit fürs Lesen und Fernsehen, wozu ich sonst aufgrund der vielen Außentermine in den letzten Jahren nicht mehr gekommen bin.“ Im November hofft Schober wieder einsatzfähig zu sein.