Erstellt am 18. April 2016, 15:50

von NÖN Redaktion

Bürgermeisterwallfahrt am Franziskuspilgerweg. Strahlender Sonnenschein und die Natur im besten Frühlingsgewand – die Rahmenbedingungen für die erste Bürgermeisterwallfahrt am Franziskuspilgerweg konnten nicht besser sein.

Die VP-Bürgermeister Erich Hofer, Hermann Gindl, Kurt Jantschitsch, Richard Schober und Marianne Rickl sowie Gemeinderat Robert Cvrkal bewiesen bei der ersten Bürgermeisterwallfahrt am Franziskuspilgerweg gemeinsam mit Dechant Bernhard Messer Kondition. VP-Ortschef Herbert Stipanitz konnte leider nur beim Start anwesend sein.  |  NOEN, Edith Mauritsch

Den Ortsvertretern schlossen sich Pfarrgemeinderäte  sowie eine Gruppe interessierter Bürger aus den Gemeinden an.

Als Einstieg zelebrierte Pfarrer Norbert Orglmeister die hl. Messe, Dechant Bernhard Messer, stimmte  die Pilger mit einer Impuls-Predigt zum Thema „Wege und Pilgerungen in der Bibel“ auf die Wallfahrt ein. Die Messfeier wurde vom christlichen Singkreis „JA zu Jesus“ musikalisch umrahmt. Anschließend tauschten die geistlichen Herren Messgewand gegen Wanderausrüstung und dann ging es los.

Begangen wurde die Teilstrecke von Hohenruppersdorf über Martinsdorf, Klein Harras, Bad Pirawarth, Kollnbrunn bis Gaweinstal. Der Weg führt sowohl durch bebautes Gebiet als auch über Feld und Flur. In den Orten staunten einige Bewohner, als sie plötzlich Pilgergruppen mit deren Bürgermeister oder der Pfarrvertreterin an der Spitze vorbeimarschieren sah. Ganz im Sinne einer Wallfahrt ergab sich dabei das eine oder andere Gespräch.

17.288 Schritte

An den Raststationen sprach Dechant Bernhard Messer  Segensgebete. Gezählte 17.288 Schritte oder auch an die 11 Kilometer hatten die Pilger in den Beinen, als sie ziemlich hungrig und durstig beim Gasthof Klapka in Gaweinstal zum gemeinsamen Abschlussessen eintrafen.

Sehr tapfer übrigens VP-Ortschef Richard Schober, der trotz durchtanzter Nacht am Feuerwehrball und weher Zehe den Weg bravourös bewältigte. Mit Begeisterung dabei auch seine Amtskollegen Kurt Jantschitsch aus Bad Pirawarth, Hermann Gindl aus Hohenruppersdorf, Erich Hofer aus Auersthal, Marianne Rickl aus Groß Schweinbarth sowie Robert Cvrkal, Gemeinderat aus Schönkirchen-Reyersdorf.

Herbert Stipanitz aus Spannberg und Christa Eichinger aus Prottes waren beim Start dabei, konnten den Weg aber leider nicht mitgehen. 

Wunsch nach Wiederholung

„Den Franziskusrundweg verstehe ich als Chance zur pfarrübergreifenden Zusammenarbeit. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass noch mehr geistliche Vertreter aus den Pfarren aktiv hinter dem Projekt stehen, für den unser Weihbischof  Stephan Turnovszky die Patenschaft übernommen hat“ , erklärte Dechant Bernhard Messer.

Gleich mehrere Teilnehmer äußerten den Wunsch nach einer Wiederholung , sie wollen Jahr für Jahr jeweils eine andere Teilstrecke begehen.