Ladendorf

Erstellt am 31. Juli 2016, 05:00

von Josef Christelli

Flitzer und Gleiter in Ladendorf und Neubau. Zwei Carsharing-Projekte Neubau und Ladendorf bekommen Gemeinschaftsprojekte für sanfte e-Mobilität in den Orten.

Bald sollen in Ladendorf ein Stromgleiter und in Neubau ein Stromflitzer der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Georg Hartmann (rechts) stellte Bürgermeister Manfred Hager und dem Gemeinderat das Projekt vor.  |  Josef Christelli

Carsharing in Ladendorf und Neubau: Der Gemeinderat hat den Einsatz von zwei Renault Zoe einstimmig beschlossen.

Georg Hartmann, der Initiator des Gaubitscher Stromgleiters, des ersten Carsharing-Projektes im Weinviertel, hat in seiner Funktion als Manager der Klima- und Energie-Modellregion Leiserberge den Ladendorfer Gemeinderat informiert und auch schon zwei Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Die beiden Fahrzeuge werden auf Leasingbasis angeschafft, eine Ladestation beim Gemeindeamt in Ladendorf und eine Ladesäule in Neubau nahe dem Feuerwehrhaus sollen gebaut werden.

"Sicher billiger als ein Zweitfahrzeug"

Der Gemeinde entstehen Kosten von 2.816 Euro, die Windkraft Simonsfeld steuert je 500 Euro bei. Innerhalb der Gemeinde gibt es mehrere Interessenten für die Benützung des Ladendorfer Stromgleiters oder des Neubauer Stromflitzers.

Der aktuelle Stand der Kosten liegt derzeit bei 100 Euro Mitgliedsbeitrag pro Familie und 15 Cent pro gefahrenem Kilometer: „Sicher billiger als ein Zweitfahrzeug in einem Haushalt“ argumentierte Hartmann.

Die Reservierung von Gleiter und Flitzer und die Abrechnung laufen über ein bewährtes System und belasten das Gemeindeamt arbeitsmäßig kaum.