Erstellt am 02. Januar 2016, 05:03

von Werner Kraus

Denkmal entsteht neu. Der Poysdorfer Künstler Gerald Lechner wird das berühmte Johann-Strauß-Denkmal aus dem Stadtpark kopieren.

Der Poysdorfer Künstler fertigte die Nachbildung des Walzerkönigs Johann Strauß, um in einem Wiener Traditionshotel das Thema Walzer erlebbar zu machen. Im Bild: Gerald Lechner, Günther Fuhrmann, Thomas Grießl.  |  NOEN, Werner Kraus

Der Walzerkönig Johann Strauß spielte in den 1850er- und 1860er-Jahren in St. Petersburg am Zarenhof auf und dazu wurde Poysdorfer Wein kredenzt. Das sei doch ein guter Grund, um den Poysdorfer Künstler Gerald Lechner mit dem Nachbau des Johann Strauß-Denkmales zu beauftragen, meinte Bürgermeister Thomas Grießl.

Günther Fuhrmann, der auch die Vino Versum Wein- und Traubenwelt gestaltete, hat mit seiner Firma Cantat Museum den Auftrag erhalten, im Hotel Johann Strauß in der Favoritenstraße das Thema Johann Strauße und Walzer erlebbar zu machen.

So wurde die Idee geboren, das Johann Strauß-Denkmal vom Wiener Stadtpark nachbauen zu lassen. „Da gibt es einfach keinen Zweiten, der das in dieser perfekten Form kann“, betont Günther Fuhrmann. Es sei wichtig, einen feinfühligen Künstler wie Gerald Lechner zu gewinnen. Denn so sei sichergestellt, dass diese Inszenierung authentisch und nicht kitschig werde, sagt Fuhrmann.

Das Hotel Johann Strauß gehört der traditionsreichen Wiener Hoteliersfamilie Kremslehner, die insgesamt fünf Hotels in der Wiener Innenstadt besitzt. Gerald Lechner freut sich über den Auftrag sehr. „Es ist mein erster Johann Strauß. Aber jede neue Sache ist eine Herausforderung, die ich liebe“, erzählt der Künstler.

Cantat Museum, das Unternehmen von Günther Fuhrmann, ist auf historisch-kulturelle Inszenierungen spezialisiert und hat als nächstes Projekt die Präsentation der Firmengeschichte im neuen Firmensitz eines österreichischen Traditionsunternehmens vor.