Erstellt am 24. Dezember 2015, 04:08

von Werner Kraus

Die Bewegung enormer Massen. Die Arbeiten an der Nordautobahn laufen, insgesamt müssen 5,7 Mio. Kubikmeter Erde bewegt werden.

Landesrat Karl Wilfing informierte sich über den Baufortschritt und hob die hohe Wertschöpfung für die Region hervor. Im Bild: Roland Freh, Manuela Felzl, Erich Fick, Karl Wilfing, Norbert Driscoll, Thomas Grießl, Roman Esterbauer.  |  NOEN, Werner Kraus

Die Arbeiten an der Nordautobahn gehen gut voran. Im Bauabschnitt Vier, Walterskirchen, wurden mit 3. Dezember pünktlich die Aufschließungsarbeiten mit der Baustraße abgeschlossen.

Die Baufirmen Hinteregger und Granit bilden hier eine Arbeitsgemeinschaft. Sie haben ihr Baubüro und ihren Bauhof im Bereich des Gutshofes Sachsen-Coburg eingerichtet und finden hier tolle Arbeitsvoraussetzungen vor. Auch von den Quartiergebern und der Gastfreundschaft sind die Techniker und Arbeiter auf der Baustelle begeistert.

„Hier spürt man wirklich, dass wir willkommen sind und dass sich die Menschen schon lange nach der Autobahn gesehnt haben“, betonte Prokurist Roland Freh, der sich um die kaufmännischen Belange in der ARGE kümmert. Die technische Leitung liegt in den Händen von Erich Frick.

Rund 500 Bauarbeiter tätig

„Wenn man bedenkt, dass rund 500 Bauarbeiter durchgehend bis 2017 hier tätig sind, bedeutet das bei täglichen Ausgaben für Schlafen und Essen von nur 35 Euro ein Volumen von zehn Millionen Euro. Ein enormer Betrag, der unseren Gastronomen, Geschäften und Beherbergern zu Gute kommt“, rechnet Landesrat Karl Wilfing vor.

Derzeit sind 65 Lkw und 20 Großgeräte wie Bagger, Raupen oder Walzen im Einsatz, um das Erdmaterial im Baulos Vier zu bewegen. Im südlichen Bereich Schrick bis Mistelbach laufen bereits Asphaltierungsarbeiten, um im April auf die neue B 7 wechseln zu können. „Insgesamt müssen 5,7 Millionen Kubikmeter Erde bewegt werden, das sind 500.000 Lkw-Fuhren oder zwei Mal die Cheopspyramide, die eine Seitenlänge von 230 Meter hat“, weiß der Landesrat, der sich für die A5 von Beginn an eingesetzt hat.

Alle hoffen auf einen milden Winter, um rasch weiterbauen zu können. „Nach der Weihnachtspause schauen wir, ob Arbeiten möglich sind und ob wir ab 12. Jänner wieder Vollgas geben“, betont Erich Frick.