Erstellt am 10. November 2015, 09:37

von Werner Kraus

Die Vielfalt der Keller. Erster Kellergassen-Kongress / Vertreter aus der Gegend tauschten sich aus und gaben sich gegenseitig neue Impulse für die Kellergassen. POYSDORF / Rund 120 Teilnehmer verzeichnete der erste Kellergassen-Kongress, der vom Verein „Kellergassenführer

Das Weinviertel ist auch wegen der Authentizität der Kellergassen auf der touristischen Überholspur unterwegs. Im Bild: Gudrun Tindl-Habitzl, Gabriele Brendel, Christoph Madl, Karl Wilfing, Joachim Maly, Michael Staribacher, Thomas Grießl, Manfred Breindl, Helmut Leierer, Andrea Dankelmaier.  |  NOEN, Werner Kraus

Rund 120 Teilnehmer verzeichnete der erste Kellergassen-Kongress, der vom Verein "Kellergassenführer im Weinviertel“ gemeinsam mit Agrar Plus veranstaltet wurde. Landesrat Karl Wilfing unterstrich die Bedeutung der Kellergassen für das Weinviertel und warnte vor allzu viel Reglementierung.

„Keller sollten möglichst authentisch belassen werden, das ist es, was der Gast erwartet.“ In dieselbe Kerbe schlugen auch die anderen Referenten, wie Christoph Madl von der NÖ Werbung. „Der Gast erwartet „Lebenslust“ und die passt punktgenau zum Weinviertel. Daher ist die Region auch so erfolgreich und in einem aktuellen Ranking auf Platz neun unter allen österreichischen Tourismusregionen.“

Besondere Aufmerksamkeit gab es für den touristischen Themenweg „Auf den Spuren der Kellerkatze“, mit der sich Hollabrunn erfolgreich auf die Kellergassen-Landkarte gesetzt hat. Den Blick zu unseren Nachbarn ermöglichten Monika Hlávková von der Tourismuszentrale Südmähren und Gabriele Brendel von den Gästeführern Weinerlebnis Franken. Gelungene Beispiele aus verschiedensten Orten zeigten auf, welche neue Möglichkeiten es gibt, den Weinviertler Keller ins 21. Jahrhundert zu bringen.

Schließlich erwähnte Kellergassenarchitekt Helmut Leierer sogar die Chance auf ein Kellergassen Weltkulturerbe.