Erstellt am 17. März 2016, 05:04

von Ingrid Fröschl-Wendt

Die Welt verändern. Vom tiefsinnigen Gespräch bis zur Eröffnung des Weltladens: Der Verein "Welt.ein.laden2 setzt seine Ziele schrittweise um.

Unter großer Beteiligung wurde am Samstag der neue Weltladen Laa eröffnet (v.l.): Geschäftsführer und Obfrau-Stellvertreter Roland Sommer, Obfrau Erika Weigl, Dora Gabler, Christa Wurzinger, Verena Summhammer, Andrea Schlehuber (EZA), Hans Hicker, Christa und Paula Ottner sowie Bürgermeisterin Brigitte Ribisch.  |  NOEN

Ein heißer Sommernachmittag im Garten von Erika Weigl war der Anfang gewesen; und tiefsinnige Gespräche, einen Beitrag zu leisten, die Welt zu verändern.

Das Ergebnis wurde vergangenen Samstag gefeiert, mit unerwartet hoher Bürgerbeteiligung. Denn dicht drängten sich die ersten Kunden im neuen Weltladen Laa. Die aktuelle Politik und die ungerechte Welt des Handels wolle man nicht mehr so hinnehmen, war vor einem Jahr der Anspruch der Engagierten gewesen, erzählte Geschäftsführer Roland Sommer, was schließlich zur Gründung des Vereins „Welt.ein.laden“ unter der Leitung von Obfrau Weigl führte. Erstes sichtbares Zeichen ist nun der neue Weltladen, ausschließlich mit zertifizierten Fair-Trade-Produkten bestückt und mit einem breiten Sortiment von den Klassikern wie Kaffee und Schokolade, bis zu Geschirr, Schmuck, Kleidung und Dekowaren.

Umbau durch regionale Firmen

Bürgermeisterin Brigitte Ribisch begrüßte die Initiative als wichtigen Anstoß, die Welt zu verändern. Und sie bedankte sich, dass bei dem Gedanken des fairen Handels nicht nur die Menschen in Übersee einbezogen werden, sondern durchaus auch die aus der eigenen Region. So habe sich der Verein beim Umbau ausschließlich regionaler Firmen bedient. Demnächst ziehe in das Nachbargeschäft der Bauernladen ein.

Andrea Schlehuber von der EZA Fairer Handel GmbH hob das Wirtschaftsmodel des „Fairen Handels“ trotz seines Alters von 40 Jahren noch immer als wichtige Alternative zur aktuellen Wirtschaft hervor, da es sich um die Überlebensmöglichkeit von Menschen sorge statt um die Gewinnmaximierung großer Handelsfirmen.

Wer sich für Fair Trade interessiert, den verwies Obfrau Weigl an die derzeit in der Landesberufsschule laufende Ausstellung und sie lud die Besucher ein, sich durch eine Mitgliedschaft am Verein „Welt.ein.laden“ zu beteiligen. Diese ermögliche neben der Unterstützung die Teilnahme an geplanten Informationen und Veranstaltungen.