Erstellt am 15. Oktober 2015, 05:02

von Gerhard Brey

„Xunde“ Apfelsaftidee. Das nachhaltige Projekt geht in seine nächste Runde und versorgt weiterhin viele Saft-Liebhaber.

Am Freitag wurde mit der Ausgabe des Dreiländereckapfelsaftes in der Baumschule Robert Schreiber an die Lieferanten der Äpfel begonnen. Im Bild einige ehrenamtlichen Helfer dabei: Dominik Schreiber, Christian Frank, Josef Hölzl, Rosi Rahming, Erich Vodicka, Maria Vodicka, Siegfried Eisinger.  |  NOEN, Gerhard Brey

Auch heuer hat sich Robert Schreiber wieder bereit erklärt, überschüssige Äpfel aus dem Dreiländereck, die sonst auf den Bäumen in der Landschaft verfaulen würden, zu Apfelsaft zu verarbeiten, zu etikettieren und in Flaschen abzufüllen. Der so gewonnene Apfelsaft wird an zwei Wochenenden von Freiwilligen an die „Apfellieferanten“ ausgegeben.

Dreiländereckobmann Bürgermeister Christian Frank und Geschäftsführerin Rosi Rahming: „Ohne tatkräftige Hilfe des Baumschulchefs Robert Schreiber und des Betriebes „Gruber Fruchtsäfte“ in Putzing, wo gepresst, etikettiert und abgefüllt wird, gäbe es diese „xunde“ Apfelsaftaktion gar nicht.“

Das nachhaltige Projekt war und ist weiters nur mit enormer freiwilliger Unterstützung einiger Regionsbewohner möglich. Geboren wurde die Apfelsaftidee anlässlich der seit Jahren laufenden Aktion „Obstbäume für die Landschaft“, die vom Land unterstützt und vom Büro der Kleinregion Weinviertler Dreiländereck organisiert wird. Auch bei der laufenden Obstbaum-Pflanzaktion 2015 wurden für die Kleinregion weitere 133 altbewährte Obstbäume bestellt, die Mitte November ausgegeben werden. Natürlich sind hier ebenfalls wieder Apfelbäume dabei.


Im Detail

  • 118 Personen lieferten ihre Äpfel.
  • Insgesamt kamen etwa 15 Tonnen Äpfel zusammen.
  • Das ergab mehr als 10.000 Flaschen naturtrüben Apfelsaft.