Erstellt am 26. Januar 2016, 11:01

von Michael Pfabigan

„Endlich wieder Kunden!“. Nach einem dreimonatigen Umbau eröffnete hagebau Fetter im ehemaligen bauMax-Lokal. Die neue Kette übernahm dabei weitgehend das Personal.

hagebau Fetter eröffnete in Mistelbach: Landesrat Karl Wilfing, Geschäftsführer Andreas Fetter, Marktleiter Winfried Wegert, Clemens Bauer von hagebau und Bürgermeister Alfred Pohl.  |  NOEN

Nach drei Monaten ohne Kundenkontakt durften sich die Baumarkt-Mitarbeiter in der Mitschastraße am 25. Jänner endlich wieder über Gedränge zwischen den Regalen freuen: Nachdem der bauMax zugesperrt hatte, wurden Gebäude und Mitarbeiter von hagebau Fetter übernommen, neu eröffnet wurde mit großen Programm.

„Es war stressig, aber wir haben uns schon wieder auf unsere Kunden gefreut“, gesteht Marktleiter Winfried Wegert. In den vergangenen elf Wochen war der bauMax ausgeräumt worden und die Halle mit einem neuen Regalkonzept und neuem Warensortiment wieder befüllt worden. Jetzt sind auf 1,1 Regal-Kilometern insgesamt 30.000 lagernde Artikel zu finden.

Lob für die 46 ehemaligen bauMax-Mitarbeiter gab es vom neuen Chef: „Ein tolles Team!“, attestierte Andreas Fetter. Das Familienunternehmen leitet jetzt insgesamt neun hagebau-Märkte. Die Fetters sind damit der größte hagebau-Baumarktbetreiber in NÖ.

„Bei uns steht die Beratung durch die extrem motivierte Mannschaft im Vordergrund“, sagt Clemens Bauer, hagebau-Niederlassungsleiter. Wohin wird sich der Baumarkt-Markt entwickeln? „Wir müssen offline und online enger verschränken“, prognostiziert Bauer: Künftig würden sich die Kunden zuerst einmal im Internet informieren und sich dann in den Märkten eingehender beraten lassen: „Wir müssen beide Vertriebswege zusammenführen!“

Dass sich Fetter für den Standort Mistelbach interessiert haben, war für Landesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Alfred Pohl eine logische Sache: Mistelbach sei DIE Handelsstadt im Weinviertel, bauMax sei ja nicht an den Mistelbacher Umsätzen, sondern an der Expansion im Osten gescheitert. „Mistelbach war ja immer hochpositiv. Und das wird bei hagebau Fetter nicht anders sein!“, vermutet Karl Wilfing.