Erstellt am 22. September 2015, 12:02

von Ingrid Fröschl-Wendt

Gemeinsam gebaut. Das neue Dorfzentrum soll ein Gemeinschaftshaus sein. Bei der Errichtung demonstrierten die Fallbacher die Gemeinschaft.

 |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt

Gemeinschaft steht nicht nur im Namen des neuen Dorfzentrums von Fallbach, es war auch das Motto seines Baus und der Eröffnung vergangenen Sonntag durch die Segnung von Kardinal Christoph Schönborn.

Rund 5.500 Arbeitsstunden 

Denn am Bau hatten sich nicht nur Pfarre, Erzdiözese, Land NÖ und Gemeinde Fallbach finanziell beteiligt, rund 70 Fallbacher, aus dem Gemeinderat, dem Pfarrgemeinderat, und Jugendliche, hatten rund 5.500 Stunden geleistet, um den alten Theatersaal in ein multifunktionelles Gemeinschaftshaus zu verwandeln.

Begonnen hatte es 2010, als sich die Theatergruppe wieder konstituierte und sich die Renovierung des Theatersaales neben dem Fallbacher Pfarrhof erhoffte. Doch das war aussichtslos und als sich Fallbach für die Dorferneuerung entschloss, wurde aus der Renovierung ein Großprojekt:

2013 wurden Teile des alten Gebäudes abgerissen und stattdessen wurde ein moderner Saal errichtet, mit Sanitäreinrichtungen, einer geräumigen Küche und einem Jugendraum, die gemeinsam eine vielfältige Nutzung erlauben, vor allem in Verbindung mit dem Garten. Zur Beheizung wurde im danebenliegenden Pfarrhof eine Pelletsheizung installiert.

Und weil man schon an dem Ensemble im Pfarrgarten arbeitete, wurde im Pfarrhof eine Wohnung saniert und die alte, marode Volksschule, die vorher als Jugendzentrum gedient hatte, abgerissen.

Vizebürgermeister Wolfgang Riener, der nicht nur den Bau geleitet, sondern auch mehr als 1.000 Stunden auf der Baustelle gearbeitet hatte, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und hob vor allem die Helfer hervor, die gemeinsam rund 3.000 Stunden geleistet hatten: Anton Amon, Gerhard, Helmut und Jürgen Schmidl und Kurt Stockhammer.