Erstellt am 18. Juni 2016, 05:00

von Ingrid Fröschl-Wendt

Felsenbühne Staatz: Artus-Ensemble beginnt mit Proben. Erstmals wird das Musical „Artus-Excalibur“ in Österreich aufgeführt. Ab jetzt wird sechs Wochen geprobt.

Erste Probe des Ensembles der Felsenbühneproduktion »Artus - Excalibur«: Christoph Apfelbeck, Tanja Petrasek, Regina Mallinger, Philipp Dietrich, Werner Auer, Ludwig Flessl, Lawrence Karla, Michael Postmann, Daniel Hauser, Markus Hareter, Martin Enenkel, Rico Salathe, Korbinian Reile, Wolfgang Fahrner, Anna Burger, Steffi Regner, Daniel Eckert, Stefan Ulreich, Paul Csitkovics, Angelika Ratej, Petra Niedermayer, Laura Friedrich und Cassandra Schütt.  |  NOEN, Sabine Auer

Sechs intensive Probenwochen stehen Intendant und Regisseur Werner Auer, Choreografin Eva Klug, dem musikalischen Leiter Gregor Sommer und Chorleiterin Doris Graf-Sommer zur Verfügung, um die österreichische Erstaufführung des Musicals „Artus-Excalibur“ auf die Felsenbühne Staatz zu bringen.

Während das Bühnenbauteam um Jack Hamal bereits seit Monaten an der Gestaltung des aufwendigen, neuen Bühnenbildes arbeitet und Kostümschneiderin Gitti Hamal die Kostüme für dieses Historienmusical schneidert, beginnen für die Darsteller jetzt sechs intensive Wochen Probezeit.

Der Startschuss für die Proben war vergangenen Sonntag. Für die nächsten beiden Wochen werden in Wien die aufwendigen Kampf- und Tanzchoreografien einstudiert, ebenso wie ein Großteil der Schauspielszenen. Parallel zu den szenischen Proben werden in Wien auch die Gesangsproben für Chor und Solisten begonnen, welche von Doris Graf-Sommer geleitet werden.

Am 25. Juni übersiedelt Ensemble auf Felsenbühne

Mit 25. Juni übersiedelt das Ensemble auf die Felsenbühne, um dort in der Originalkulisse die Massenszenen zu proben und die in Wien erarbeiteten Choreografien und Szenen auf die große Bühne zu übertragen. Parallel zu den Darstellern probt das 20-köpfige Orchester unter der Leitung von Gregor Sommer bereits seit Anfang Mai.

14 Tage vor der Premiere treffen dann Orchester und Darsteller bei einer sogenannten „Sitzprobe“ erstmals aufeinander. Regisseur Auer dazu: „Für mich ist diese Sitzprobe immer ein ganz besonderer Moment, wenn zwei wesentliche Puzzlesteine der Produktion zusammengefügt werden.“

Zehn Tage vor der Premiere werden schließlich auch Ton- und Lichttechnik dazustoßen. Dann wird damit begonnen, diese wesentlichen Eckpfeiler einer Musicalproduktion zusammenzufügen. Wenn alles plangemäß verläuft und das Wetter keine zu großen Zeitverzögerungen verursacht, kann eine Woche vor der Premiere mit Orchester, Kostümen, Ton- und Lichttechnik geprobt werden und die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammengefügt werden.

„Wir freuen uns schon sehr darauf, dem Publikum bei der Premiere am 22. Juli das Ergebnis der intensiven Arbeit präsentieren zu dürfen“, sagt Auer. Und: „Noch gibt es Karten für diese österreichische Uraufführung – aber man sollte sich beeilen!“