Erstellt am 08. Mai 2016, 06:04

von Ingrid Fröschl-Wendt

Fertig bis zum Jahresende?. Der Umbau hat begonnen - aus der alten Volksschule wird ein Dorfzentrum. Die Aufträge wurden vergeben. Der Bauausschuss hofft nun auf tatkräftige Mithilfe aus der Bevölkerung.

Bauausschuss und Jugend bei der Besichtigung des künftigen Dorfzentrums (v.l.): Bürgermeister Herbert Harrach, Ortsvorsteher und Bauausschuss-Leiter Franz Fritz, Dominik Schodl, Elisabeth Hirtl, Herbert Schuckert, Brigitte Schodl, Lukas Bauer, Raphael Wolfram, Anton Schodl und Florian Seitz.  |  NOEN, Fröschl-Wendt

Wichtige Weichen für den Umbau der alten Volksschule Neuruppersdorf zum Dorfzentrum stellten die Gemeinderäte bei der jüngsten Sitzung.

Hier wurden viele Aufträge auf Schiene gebracht, die auf eine Fertigstellung bis zum Jahresende hoffen lassen.

So wurden für den großen Saal im ersten Stock sowie den kleinen Versammlungsraum im Erdgeschoss Isolierungen, Estrich, Brandmeldeanlage und Verputz vergeben, ebenfalls die Trennwände für die WC-Anlagen. Der Keller wurde bereits trockengelegt, das Gewölbe muss noch sandgestrahlt werden.

Aufgrund der neuesten Bestimmungen muss das künftige Dorfzentrum durch einen Aufzug erschlossen werden. Hier wurde bereits der Aufzugsschacht fertiggestellt. Neben dem Veranstaltungssaal im Obergeschoss wird eine Schauküche eingerichtet, die für Kochkurse des Kräutervereins praktikabel sein soll.

Im Erdgeschoss ist ein kleinerer Versammlungsraum zu finden. Er soll den Vereinen für Besprechungen dienen.

Der Rest des Erdgeschosses gehört der Jugend. Deren Räume sind sogar durch einen eigenen Eingang zu betreten, sodass sich verschiedene Gruppe nicht stören. Die Jugend übernimmt viele Arbeiten in ihrem Räumen selbst.

Die gefällige Anlage des Gartens rund um die alte Schule will sich der Gemeinderat erst später überlegen. Auf jeden Fall soll die Fläche vor dem Jugendtrakt den jungen Nutzern zur Verfügung stehen.

Bei den nächsten Arbeiten sind vorerst vor allem Gewerke gefragt, trotzdem würde sich Bau-Ausschussleiter Franz Fritz über mehr tätige Mithilfe aus der Bevölkerung freuen.