Erstellt am 02. April 2016, 05:04

von Valerie Schmid

Feuerwehr-Website gehackt. Bei einem Hacker-Angriff wurden im Minutentakt zahlreiche Spam-Mails von dem FF-Account versandt.

Feuerwehrkommandant Gerhard Grum: Tausende Spam-Mails wurden vom FF-Account versandt.  |  NOEN, zVg

Die Website der Freiwilligen Feuerwehr Mistelbach wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. März gehackt. Die Hacker hatten von dem Email-Account der Feuerwehr aus zahlreiche Emails an verschiedene, der Feuerwehr bisher unbekannte Nutzer versendet. Laut Gerhard Grum, dem Kommandanten, seien es 4000 bis 6000 pro Minute gewesen und es soll sich um Spam-Mails gehandelt haben.

Gemerkt hatten die Mitglieder den Hacker-Angriff an der Uhrzeit, die anzeigt, wann der User zuletzt online war. Die hinter der Website stehende Firma NA-NET hatte nach dem Bemerken sofort die Zugriffsmöglichkeiten auf die Website deaktiviert.

Problem bereits gelöst

Ungewiss ist, an wen die E-Mails verschickt worden waren. Durch die Hilfe von speziellen Computerspezialisten wurde das Problem mittlerweile aber wieder gelöst. Auf die Frage wie sich die Freiwillige Feuerwehr in Zukunft vor Hacker-Angriffen schütze, hat Gerhard Grum noch keine eindeutige Antwort: „Das einzige, was man machen kann, ist das Passwort auf mindestens acht Zeichen mit Zahlen usw. zu verlängern“, so der Kommandant.

Er vermutet, dass der Hacker- Angriff nicht spezifisch etwas mit der Feuerwehr zu tun gehabt hatte, sondern dass es den Hackern lediglich darum ging, einen Account zu finden, von dem man Spam-Mails verschicken könne.

Zum Glück hatten sich auf der Webseite keine feuerwehrinternen Informationen befunden.