Erstellt am 29. September 2015, 15:05

von Petra Wiesmayr

Winterjacken gesucht. Wolkersdorfer zeigen sich spendenfreudig und helfen gerne mit.

Flüchtlingshilfe in Wolkersdorf  |  NOEN, Gregor Kobelkoff
Die Diakonie Flüchtlingsdienst benötigt für die in der Halle 18 untergebrachten Asylwerber derzeit folgende Sachspenden:  Mützen, Schals, Handschuhe, Winterjacken und Jeans für Männer (nur kleine Größen). Die Abgabe der Spenden soll ausschließlich an ausgewiesene Helfer am Freitag, 2. Oktober von 16 bis 18 Uhr bei der Halle 18, 2120 Wolkersdorf, Johann Galler Straße 18 erfolgen.

Die Betreuer der Diakonie bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen und logistischen Gründen derzeit ausschließlich die angeführten Bekleidungsstücke für Männer und nur zur angegebenen Zeit entgegengenommen werden können. Für bereits abgegebene Spenden bedankt sich die Diakonie herzlich.

Rasch geordnete Strukturen schaffen

„Mehr als 50 Fahrräder wurden in den letzten Tagen abgegeben. Diese werden allen in Wolkersdorf untergebrachten Flüchtlingen in der Halle 18 und in Privatquartieren zur Verfügung gestellt. Im Moment werden keine weiteren Fahrräder benötigt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!“, sind Stefan Schadenhofer vom Diakonie Flüchtlingsdienst und Bürgermeisterin Anna Steindl von der Hilfsbereitschaft der Wolkersdorfer beeindruckt.

Derzeit werden keine anderen Sachspenden benötigt. Die Stadtgemeinde Wolkersdorf, die Pfarren Wolkersdorf, Obersdorf Münichsthal, das Rote Kreuz und die "Diakonie Flüchtlingsdienst" bedanken sich für die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft der Wolkersdorfer Bevölkerung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie sind darum bemüht, möglichst rasch geordnete Strukturen in der Halle 18 zu schaffen. Besucher sind willkommen, werden aber gebeten, sich im Büro anzumelden und die Privatsphäre der Flüchtlinge zu bewahren. Derzeit werden Deutschkurse durch ehrenamtlichen Mitarbeiter organisiert. „Wir schätzen Ihre Mithilfe und sind auch auf die Unterstützung durch Freiwillige angewiesen. Momentan unterstützen Sie uns allerdings am Besten, wenn Sie obige Ratschläge beherzigen und allen Beteiligten noch ein wenig Zeit gönnen, um sich in der neuen Situation zurecht zu finden“, heißt es in einem offenen Brief von Diakonie und Stadtgemeinde.