Ladendorf

Erstellt am 14. April 2017, 05:00

von Josef Christelli

Neues FF-Auto: Polit-Zank um den Tank. Die FF Garmanns bekommt 2018 ein neues HLF1 samt 300-Liter-Tank. Der Ankauf sorgt für Kritik bei SPÖ und MUT, die gleich FF-Zusammenlegungen anregt.

Die FF Garmanns bekommt bald ein neues Einsatzfahrzeug. Albert Schwarzenberger, Gerhard Toifl, Clemens Pühringer, Reinhard Schweiger, Johann Schödl, Alexander Schmidt, Johann Stubenvoll, Walter Meissl und Bürgermeister Thomas Ludwig mit Amelie.  |  Christelli

Die Freiwillige Feuerwehr Garmanns bekommt ein neues Einsatzfahrzeug: Der Ankauf des Hilfslöschfahrzeuges der Klasse 1 (HLF1) wurde nach längerer Diskussion im Gemeinderat mit 19:1 Stimmen beschlossen.

Das neue Fahrzeug HLF1 zum Preis von 139.580 Euro wird 2018 geliefert. 70.000 wird die Marktgemeinde Ladendorf zahlen, 50.000 Euro werden durch Fördergelder aufgebracht, 19.580 Euro muss die FF aus der Feuerwehrkasse zahlen.

"Für Ersthilfe gerüstet"

Diskussionen gab es auch über die Ausstattung mit dem 300-Liter-Wassertank: „Wir haben mit der Tischlerei Schwab einen holzverarbeitenden Großbetrieb im Ort, wenn dort was sein sollte, sind wir für eine Ersthilfe gerüstet“, begründet Kommandant Albert Schwarzenberger die Zusatzausrüstung des neuen Fahrzeugs.

Die FF Garmanns hat im Jahr 2008 einen alten VW-Bus von der FF Ernstbrunn gekauft: „Der hatte noch keine ,Schnauze‘ und passte gerade noch ins alte Feuerwehrhaus“, so der Kommandant. Der alte Bus, Baujahr 1984, hat bald 33 Jahre am Buckel, ist nicht mehr am Stand der Technik und muss ausgemustert werden.

Markus Hemerka (SPÖ) meinte in der Gemeinderatssitzung, dass nicht alles so hingenommen werden sollte, was von oben vorgeschrieben wird. MUT-Sprecher Rainer Pilwarsch forderte ein Konzept zum Kauf des Einsatzfahrzeugs, plädierte für die Zusammenlegung der Wehren und enthielt sich der Stimme.