Erstellt am 18. Januar 2016, 10:33

von Michael Pfabigan

Gefahr: Uneinigkeit. Wolkersdorf präsentierte sich als Stadt der Zukunft. Bürgermeisterin Anna Steindl warnte vor Entscheidungsschwäche.

Neujahrsempfang in Wolkersdorf: Bürgermeisterin Anna Steindl mit den Ortsvorsteher-Tenören Ortsvorsteher Franz Robl (Pfösing – Mitte), Sebastian Neid (Obersdorf) und Harald Schmölz (Münichsthal), den Slammern Klaus Lederwasch, Mieze Medusa und der 17-jährigen Sara Klaus aus Obersdorf und der Musicalakademie samt Band Theresa Wittmann, Natalie Bielecka, Katharina Waiglein, Carina Huber, Julia Dungl, Ines Thullner, Lena Prokop, Lara Pauser Florian Steiner, Matthias Pfaffl und Musikschuldirektor Alexander Blach-Marius.  |  NOEN, Michael Pfabigan

Wolkersdorf ist eine Stadt der Zukunft: So präsentierte sich das offizielle Wolkersdorf beim Neujahrsempfang der Gemeinde am 14. Jänner im Pfarrsaal:

Die Mädels der Musicalakademie zeigten, welche Talente in der jungen Einrichtung schlummern, Slammer gaben Einblicke in urbane Jugendkultur und Bürgermeisterin Anna Steindl präsentierte, wie sie sich das Wolkersdorf der Zukunft vorstellt.

Maßvolle Stadtentwicklung

„Mein Ziel war immer, trotz aller Meinungsverschiedenheiten eines nicht aus dem Auge zu verlieren: Eine maßvolle Stadtentwicklung!“

Für die Zukunft bedeute das: Bestehende Strukturen müssten gefestigt und ausgebaut werden, die Innenstadt mit Respekt vor dem Bestand erneuern und Bevölkerungswachstum mit Augenmaß: „Zehn Prozent Wachstum in zehn Jahren sind verträglich. So soll es bleiben!“, fand Steindl.

Passt die Stadt nicht auf, kann es auch anders kommen: „Noch sind wir eine nachgefragte Stadt, gesellschaftlich offen und mit ökologischer Tragfähigkeit“, warnte Steindl: „Die Verbreitung von Unsicherheit, mangelnder Entscheidungswille und das immerwährende Hinterfragen von Entscheidungen trägt nicht dazu bei, in Zukunft bestehen zu können!“