Erstellt am 18. Mai 2016, 13:17

von Ingrid Fröschl-Wendt

Geradewegs ins Herz. Vollblutmusiker Roman Beisser begeisterte in den Staatzer Kultakomben mit Songs seines neuen Albums sowie alten Hadern.

 |  NOEN, Roman Beisser

"Das Leben ist schön" sang Roman Beisser in den "Kultakomben" im Staatzer Schlosskeller, und meinte es auch so – das war nicht zu überhören.

Mit einer für das schmale Kellergewölbe Unmenge an Musikern, dem schönsten Orchester der Welt, nämlich „Schwestern- und Brüderherz“ spielte er Lieder, die auf seiner neuen CD „Herzengerade“ zu hören sind.

Der eigenartige Name kommt wohl daher, dass die Lieder wirklich geradewegs aus dem Herzen des Wetzelsdorfer Vollblutmusikers kommen.

Bei einem Spaziergang während der Väterkarenz sei ihm das erste Lied in den Sinn gekommen, sagte Roman Beisser auf der Bühne - fix fertig mit Text und Melodie. Zu diesem Song hätten sich bald weitere gesellt, die von Freund und Musiker-Kollegen Hubert Koci dann in Noten und Arrangements umgesetzt wurden.

Durch alle vier Jahreszeite wollte sich der Künstler mit dieser Lieder-Sammlung singen. Und auch wenn es Herbst oder Winter wird, verlieren die Lieder nichts von ihrer Fröhlichkeit und positiven Grundstimmung, wie sie im Frühling und Sommer von Natur aus gegeben sind.

Die für ein derartiges Mini-Ensemble ungewöhnliche Besetzung mit Violine, Querflöte, Gitarre, Keyboard, Harmonika, Bass und Cachon trägt durch ihre helle Klangfarbe ein weiteres Scherflein zur heiteren Beschwingtheit der Lieder bei.

Dass Beisser auch alte Hadern auf seine Seite ziehen kann, bewies er im zweiten Teil des Konzerts. Hier zeigte er ganze neue Facetten mit seinen selbst geschriebenen Mundarttexten.