Erstellt am 23. Januar 2016, 05:03

von Michael Pfabigan

Getrunken hat schon jeder. HAS-Schüler erhoben die Trinkgewohnheiten ihrer Mitschüler.

Ob Alkoholkonsum ein Eckpfeiler der Jugendkultur ist, fragten sich vier HAS-Schüler und erhoben die Trinkgewohnheiten ihrer Mitschüler. Die Ergebnisse wurden mit einem Kabarett und medizinischem Hintergrund jetzt präsentiert. Im Bild: Kabarettist Josef Burger, die Schüler Tobias Eckner, David Fritsch, Max Wittmann und Christoph Zawrel mit Lehrerin Astrid Wachter und Ärztin Julia Wachter (2.v.r.)  |  NOEN, Michael Pfabigan

Ist Alkohol ein Eckpfeiler der Jugendkultur? Dieser Frage gingen die vier Mistelbacher HAS-Schüler Tobias Eckner, David Fritsch, Max Wittmann und Christoph Zawrel nach und starteten für ihr Projekt eine Fragebogenaktion, bei der sie rund 50 Prozent der Schüler an HAK und HAS befragten.

Passendes Wortspiel: Das Ergebnis ist alles andere als berauschend: Denn alle Befragten hatten schon vor dem 16. Lebensjahr Alkohol konsumiert, die Hälfte von ihnen sogar zwischen zwölf und 14 Jahren. Getrunken wurde mit Freunden und „weil es einfach dazu gehört“, wie die Umfrage ergab. Warum? „Weil es schmeckt“ lautete oft die Antwort.

Rund ein Fünftel der 15- bis 18-jährigen Befragten war schon einmal stark alkoholisiert, 50 Prozent von ihnen allerdings noch nicht.

Was Alkohol mit dem Körper macht, darüber informierte die junge Assistenzärztin am Landesklinikum Mistelbach, Julia Wachter, bei der Präsentation der Umfrageergebnisse am 7. Jänner. Josef Burger, Kabarettist, berichtete über seine zweifelhafte Karriere als Alkoholiker und den harten Weg aus der Sucht.