Gnadendorf

Erstellt am 30. Juni 2016, 05:00

von Josef Christelli

UVP Verhandlung: Warten auf Bescheid. 15 Sachverständige behandelten Fragen rund um den geplanten Windpark. Die Verhandlung dauerte zwei Tage.

Fotografierverbot im Gemeindezentrum: Die Beamten wollen unerkannt bleiben. Eine Hinweistafel hat aber zum Gemeindesaal geführt.  |  NOEN

Die Verhandlungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau der acht geplanten Windkraftanlagen im Bereich von Gnadendorf-Stronsdorf sind vergangene Woche relativ ruhig abgelaufen.

Eine Familie aus Oberschoderlee forderte vehement die Umfahrung der Ortschaft während der Bauarbeiten. Einen Zwischenrufer gab es auch, der die ansonsten ruhige Verhandlung störte. Spontane Fragen waren nämlich nicht vorgesehen. Wer etwas von den 15 Sachverständigen wissen wollte, musste im Vorfeld Fragen einbringen, dann wurden sie von den Fachmännern beantwortet.

Windkraftgegner wollen Bürgerbefragung

Für Bürgermeister Manfred Schulz waren die UVP-Verhandlungen auch Neuland: „Ich hab‘ so etwas noch nicht miterlebt. Ich war jetzt zu 80 Prozent der Zeit dort“, erzählt der Landtagsabgeordnete, der den Verhandlungen die meiste Zeit beigewohnt hat.

Paul Sekyra führte die Verhandlung, Thomas Gerasdorfer hat die beiden Verhandlungstage koordiniert. Jetzt ist Warten angesagt, bis der UVP-Bescheid kommt. Die Windkraftgegner bemühen sich jetzt um Unterschriften, um eventuell eine Bürgerbefragung zu erreichen.