Erstellt am 25. April 2017, 09:19

von Susanne Bauer

Blaulichttag: Organisationen gaben Einblicke. Die Volksschulkinder durften Polizei, Feuerwehr und Rettung spielerisch kennenlernen.

„Alle vier Jahre veranstalten wir für unsere Volksschulkinder einen Blaulichttag. Heuer ist sogar die Hundestaffel der Rettung aus Purkersdorf dabei“, freute sich Volksschuldirektorin Patricia Grawatsch. Erstmalig waren heuer auch die Kinder der Volksschule Stronsdorf eingeladen, bei diesen Stationenspielen teilzunehmen.

Die Kinder waren in Gruppen unterwegs, um bei den einzelnen Stationen spielerisch zu lernen. Bei der Hundestaffel wurde gezeigt, welche Gegenstände im Ausrüstungsrucksack sind. Dabei konnten die Kinder aus verschiedenen Gegenständen selber mitentscheiden, was gebraucht wird und was nicht! Höhepunkt war dann aber, dass sich jeweils ein Kind mit einem Betreuer versteckte und die beiden Hunde Akiro und Boo diese suchen mussten. „Die Hunde haben gebellt, als sie uns gefunden haben“, erzählte eine Schülerin der NÖN.

Stabile Seitenlage und Co

Erste Hilfe bei einem Radunfall, die stabile Seitenlage, was sich alles in einem Rettungsauto befindet und die Notrufnummern mittels Puzzle zusammensetzen waren die weiteren Stationen des Roten Kreuzes. Bei den drei Stationen der Feuerwehr konnten die Schüler Zielspritzen und eine Schlauchleitung bauen. Beim Atemschutz wurde eine orange Gasmaske aufgesetzt. Jonas war ganz begeistert und versicherte, dass er - wie auch sein Papa - einmal zur Feuerwehr gehen möchte.

Bei den Stationen der Polizei durften die Kinder eine Radarpistole ausprobieren und ihnen wurden Fingerabdrücke abgenommen. Welche Ausrüstungsgegenstände sich im Polizeiauto befinden, erklärte ganz genau Polizist Hubert Koffler. Der ereignisreiche Tag wurde mit einer Jause beendet.