Erstellt am 17. November 2015, 05:43

von Michael Pfabigan

Hagebaumarkt: Eröffnung im Jänner. hagebau Fetter beginnt schon nächste Woche mit dem Aufstellen der Regale in der bauMax-Halle. Personal wird geschult.

 |  NOEN, Pfabigan

Das bauMax-Gebäude ist leer, die Regale abgebaut, die Waren weg: Und über dem Haupteingang prangt schon der Schriftzug der Zukunft: Aus dem Markt in der Mitschastraße wird ein hagebaumarkt, betrieben vom Korneuburger Familienunternehmen Fetter. Die Fettern, die bereits Baumärkte in Korneuburg, Holabrunn, Laa und Gänserndorf betreiben, sicherten sich aus der Restmasse von bauMax die Standorte Mistelbach und Eisenstadt.

Das Korneuburger Unternehmen arbeitet bereits an der Zukunft: Schon in der nächsten Woche werden die neuen Regale aufgestellt, dann sollen die langsam die Waren angeliefert werden. Denn Ende Jänner soll der hagebaumarkt Mistelbach aufsperren.

Personal wird geschult

Was passiert derzeit? Derzeit wird das bisherige bauMax-Personal auf den hagebau-Spirit „umgeschult“: „Wir merken schon, dass es da einen anderen Zugang zum Kunden gab“, sagt Andreas Fetter. Sein Unternehmen hat den bisherigen Mitarbeiterstamm weitgehend übernommen: „Das war bauMax wichtig“, sagt er. Was ist der hagebau-Spirit? „Bei 5.000 bis 7.000 Quadratmetern Verkaufsfläche kann man sich hinter den Regalen verstecken. Wir versuchen, mehr auf die Kunden zuzugehen!“

Wie unterscheidet sich hagebau von bauMax? „Wir haben ein ähnliches Sortiment. Wobei wir sicher flexibler sind, unsere Mitarbeiter können fast alles bestellen“, sagt Chef Andreas Fetter. Entsprechend hofft er auch, dass die bauMax-Stammkunden dem Standort die Treue halten werden. „Obi und bauMax, das war ja eine ähnliche Glaubensfrage, wie Billa und Spar!“, lacht der Firmenchef.

Was machte den Standort Mistelbach eigentlich für das Unternehmen interessant? „Er passt in unser Portfolio, Mistelbach war immer ein weißer Fleck. Hätte Obi damals keinen Markt eröffnet, hätten wir sicher dort einen gebaut“, erzählt Fetter. Aber einen dritten großen Baumarkt, neben bauMax und Obi, habe der Standort nicht vertragen. Das hätte den Markt kaputt gemacht.