Erstellt am 22. Juni 2016, 02:15

von Valerie Schmid

"Hatten Angst, aber es war zu schaffen". Kaum Nicht genügend: BORG, Gym Laa, HAK, HLW, BAKIP und HTL berichten von einem guten Durchgang und keinen Schwierigkeiten.

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Keine Schwierigkeiten bei der Zentralmatura dürfte es bei den Schulen in Mistelbach und im Bezirk gegeben haben. „Bei uns am BORG war es schon der zweite Durchgang und der ist noch besser verlaufen als der erste“, berichtet Isabella Zins, Direktorin des BORG. Die Ergebnisse dürften sogar über dem Österreich- und Niederösterreichschnitt liegen.

Johannes Berthold (HAK Mistelbach) berichtet von einer „Angst vor Neuem“, die den Schülern heuer genommen worden war, es hätte keinerlei Schwierigkeiten gegeben und die Ergebnisse seien aufgrund von besserer Vorbereitung ebenfalls besser als die vom letzten Jahr: „Die Schüler sind schon sehr reif. In doppelter Hinsicht.“

Auch das Sorgenfach Mathematik, von dessen Schwierigkeitsgrad oft die Rede war, scheinen die Schüler gut gemeistert zu haben: Während das BORG nur ein Nicht Genügend in dem Fach verzeichnen kann, gibt es in der HAK kein einziges.

Für die HLW war Mathe aus einem weiteren Grund besonders: Vor der Zentralmatura mussten die Schüler das Fach nicht verpflichtend maturieren, erst mit Einführung der neuen Reifeprüfung steht es nun fix am Plan: „Wir hatten schon Angst vor Mathe“, gesteht Johannes Holzinger, „aber es war zu schaffen. Die Angaben sind schwerer zu verstehen, aber wenn man noch mehr Angabentraining mit den Schülern macht, sollte das kein Problem sein.“

Den Aufwand, der in Mathematik betrieben worden war, schätzt Holzinger allerdings schon größer ein als im Vorjahr. Isabella Zins bezeichnete die Aufgaben als „anspruchsvoll, aber schaffbar“.

Auch Thomas Jaretz, Direktor des BG/BRG Laa, bezeichnete die Matura als „sehr erfolgreich“, Mathematik wäre nicht zu schwer gewesen, die Ergebnisse seien denen vom Vorjahr ähnlich.

Mathe in der HTL  kein Problem

Sowieso kein Problem in Mathematik hatten die Schüler der HTL. „In der HTL ist Mathematik ein großer Bestandteil, daher war das für die Schüler gut zu schaffen“, so Alfred Pohl, der Direktor.

Die einzige Unsicherheit herrschte laut Pohl in Bezug auf die Organisation: „Wir waren ein bisschen unsicher, ob wir von den zeitlichen Abläufen her eh alles richtig machen. Jetzt ist ja zum Beispiel das Öffnen von den Kuverts zeitlich genau festgelegt.“ Auch in der HTL haben sich die Ergebnisse nicht „exorbitant“ von denen vom letzten Jahr unterschieden. „Wir haben den Übergang zur Zentralmatura gut gemeistert“, resümiert Pohl.

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