Erstellt am 29. September 2015, 10:16

von Werner Kraus

Jäger-Aktion gegen Unfälle mit Wild. Wild & Verkehr / Mithilfe eines Projekts sollen Kosten eingedämmt, Unfälle verhindert werden POYSDORF / „Bei Wildunfällen gibt es keine Gewinner. Sie bedeuten großes Leid für das Wild und oft auch für die Menschen, und verursachen großen Sachschaden“,

 |  NOEN, Werner Kraus

„Bei Wildunfällen gibt es keine Gewinner. Sie bedeuten großes Leid für das Wild und oft auch für die Menschen, und verursachen großen Sachschaden“, betonte Vorstandsdirektor Werner Kraus bei der Präsentation des Projektes „Wild und Verkehr“ in der Sparkasse Poysdorf. Hegeringleiter Andreas Berger dankte allen, die das Projekt „4850 Meter Verkehrssicherheit“ unterstützt haben.
Stadtrat David Jilli betonte, dass die Gemeinde, ebenso wie das Land Niederösterreich, gerne dieses Projekt finanziell unterstützt haben. Jährlich entstehen in Poysdorf durch Wildunfälle Schäden in der Höhe von 100.000 Euro.

Der Poysdorfer Jagdleiter Gerhard Doppelhofer war gemeinsam mit Johann Heindl eine der tragenden Säulen des Projektes in Poysdorf. Die Jägerschaft bedankte sich bei der Poysdorfer Wirtschaft, die einen wesentlichen Beitrag zum finanziellen Gelingen beitrug. Die Jagdhornbläser des Hegeringes Poysdorf unter der Leitung von Hornmeister Alois Rabl sorgten für die musikalische Umrahmung der Präsentation.
Die Köche unter den Jägern, Bernhard Mewald und Andreas Simayr kümmerten sich mit Wildspezialitäten um den kulinarischen Part des Abends. Unter den Gästen auch Polizei-Kontrollinspektor Martin Ruschka, der sich herzlich bei der Jägerschaft für diese Initiative bedankte.

In Ameis wurde bereits ein Pilotprojekt gestartet und das hat in einem Jahr zu einer Verringerung der Wildunfälle um 66 % geführt! Eine Annahme, die derzeit noch wissenschaftlich untersucht wird, ist, dass die blaue Farbe für Niederwild sehr gut sichtbar ist, bei Schalenwild ist es bereits bekannt. Rote Signalfarbe, die beim Menschen vorrangig ist, wird vom Wild aber kaum registriert.