Erstellt am 06. April 2016, 16:05

von Ingrid Fröschl-Wendt

Jägerball mit Tradition. Seit 21 Jahren gibt es in Staatz bereits den Jägerball des Hegerings Fallbach.

 |  NOEN, Ingrid Fröschl-Wendt
Doch noch nie war er den Veranstaltern so wichtig. Ist doch gerade der Ball eine ideale Gelegenheit, bei der sich sowohl Waidmänner als auch Nicht-Jäger treffen und in entspannter Atmosphäre feiern, tanzen und auch über so manches jagdliche Thema philosophieren können. Das betonte nicht nur Gastgeber und Hegeringleiter Josef Lehner, sondern auch Bezirksjägermeister-Stellvertreter Christian Oberenzer.

Landtagsabgeordneter Manfred Schulz wurde sogar noch deutlicher: Dieses gemeinsame Fest zeige, dass entgegen aktueller Kampagnen eines Vereines, die Jäger nicht nur Mörder seien, sondern, dass zur Jagd viel Brauchtum gehöre, wie es auf dem Ball zu erleben sei. Einschließlich der Jagdmusik, ausgeübt durch die Jagdhornbläser. Bürgermeister Leopold Muck dankte außerdem den Jägern, dass sie sich an der Pflege des neuen Biotopverbundsystems beteiligen.

Gemeinsam kann so ermöglicht werden, die Natur in ihrer Artenvielfalt auch für die Kinder und Kindeskinder zu erhalten. Hegeringleiter Lehner fasst die Bedeutung des Balles sogar noch weiter. Immerhin ermöglicht er aus dem Reinerlös regelmäßige Zuwendungen zu karitativen Organisationen.

Doch nach all der Ernsthaftigkeit durfte erst einmal gefeiert werden. Und um Mitternacht wurde ein weiteres Brauchtum hervorgeholt. Mit der Musik von Fritz Rieder und der Einstudierung von Ditta Rieder zeigten Jungjäger alte Volkstänze.