Staatz

Erstellt am 09. April 2017, 03:12

von Ingrid Fröschl-Wendt

Felsenbühne: „Wir zeigen, wie es ist“ . Jesus Christ Superstar soll 2017 auf der Felsenbühne rockig und dramatischer als noch bei der ersten Aufführung werden. Dafür sorgt ein hochprofessionelles Team .

Philipp Dietrich spielt den Jesus in der neuen Felsenbühnen-Musical-Produktion.Martin Hesz  |  Martin Hesz

Bronze unter den Open Air Musicals, die drittbeliebteste Freiluft-Musical Bühne im deutschsprachigen Raum. Auf diese außergewöhnliche Wertung ist die Felsenbühne Staatz enorm stolz.

Das Musical-Fan-Portal „Musical1“ ließ unter seinen Fans abstimmen und nach zwei Produktionen aus Deutschland kommt schon die Staatzer Felsenbühne mit ihrer Vorjahresproduktion „Artus – Excalibur“ auf der Rangliste. Das legt eine hohe Latte für heuer. Doch bei „Jesus Christ Superstar“ hat Intendant Werner Auer keine Bedenken. Der Kartenverkauf geht gut und das Rockmusical von Andrew Lloyd Webber ist einfach ein Dauerbrenner.

„Wir können heuer auf eine viel höhere Professionalität zurückgreifen, angefangen von der Technik bis zu den Darstellern.“Werner Auer, Intendant

Trotzdem wird nicht auf alten Lorbeeren ausgeruht. Das Bühnenbauteam rund um Franz „Jack“ Hamal ist schon wieder fest im Einsatz, denn aus der Mittelalterkulisse von Artus wird nun eine richtige Showbühne mit einer riesigen, zentralen Stiegenanlage, die mit einigen technischen Überraschungen aufwarten wird. Die Bühne soll dabei zeitlos  wirken, da Auer das Stück in keiner bestimmten Zeit ansiedeln möchte. Doch mithilfe der Stiegen hofft er einen Effekt wie in einer Arena zu erreichen.

Überraschungen erleben werden auch jene Zuschauer, die schon vor mehr als zehn Jahren die erste Jesus Christ-Version gesehen haben. „Wir können nun auf eine viel höhere Professionalität zurückgreifen, angefangen von der Technik bis zu den Sängern und Darstellern“, sagt Werner Auer.

„Damals konnten unser Darsteller entweder singen oder tanzen oder spielen, jetzt können alle alles.“ Auch für die musikalische Umsetzung will er einen anderen Weg gehen. Diesmal verzichtet er auf das große Orchester und nimmt die klassische Rock-Band-Besetzung. „Dadurch wird es viel flotter. So bekommt das Stück viel mehr Biss.“

Viel mehr Biss soll auch die Inszenierung haben. Keinen Weichzeichner, sagt Auer, sondern wahrheitsgemäß und realistisch. „Wir zeigen, wie es ist.“

Mehr Infos:

Premiere von Jesus Christ Superstar ist am 21. Juli, gespielt wird bis 12. August. 

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