Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:03

Das Ergebnis ist anzuerkennen. Michael Pfabigan über die anstehende Volksbefragung in Wolkersdorf.

Man wisse ja nicht, wie viele Wolkersdorfer zur Volksbefragung zum Platz der Generationen gehen werden: Mit diesem Argument wehrt sich die ÖVP dagegen, dass das erste Bürgervotum in der Stadt auch eine verbindliche Aussage hat. Sprich: Der Gemeinderat wird sich nicht an das Ergebnis halten müssen.
Wird er nicht? Nicht ganz.

Denn bei entsprechender Wahlbeteiligung und deutlichem Ergebnis wird der Gemeinderat nicht an dieser Meinung vorbeigehen können: Sagen die Wolkersdorfer klar Nein zum „Platz der Generationen“, so wird sich Bürgermeisterin Anna Steindl (ÖVP) schwer tun, das Projekt wie geplant umzusetzen, will sie kein Image einer „Eisernen Lady“, die Widerstände einfach niederwalzt.

Selbes gilt aber auch für Bürgerliste MIT:uns und WUI: Sagen die Wolkersdorfer, dass der Platz gebaut werden soll, müssen sie das auch akzeptieren.

Vermutlich werden sie sich dann das nächste politische Thema suchen, mit dem sie die Bürgermeisterin abklopfen können.