Erstellt am 23. März 2016, 05:04

von Dominik Siml

Das ist absolut entbehrlich. Dominik Siml über die internen Differenzen beim FC Mistelbach.

Bei Mistelbach scheint der Wurm drin zu sein. Abgesehen vom sportlichen Fehlstart, den das unnötig verlorene Derby gegen Wolkersdorf belegt, dürfte es im Vereinsumfeld gehörig kriseln. Anders ist die öffentliche Kritik von Trainer Peter Lackner nicht zu erklären.

Der Übungsleiter machte die Vereinsführung nach der Derbyniederlage aufgrund des schlechten Platzes mitverantwortlich. Laut Lackner war es fahrlässig, die U23 davor darauf spielen zu lassen. Vermutlich ist das nicht der einzige Disput zwischen ihm und dem Präsi-
dium, denn warum sonst würde ein Trainer den Verein in der Öffentlichkeit so angreifen? Womöglich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Reibungspunkte, der „Platzdisput“ hat das Fass dann wohl zum Überlaufen gebracht. Und seien wir einmal ehrlich, es gibt Trainer bzw. Verantwortliche, die von oberer Stelle schon für weniger vor die Tür gesetzt wurden.

Wie die Mistelbacher auf den „Ausrutscher“ ihres Trainers reagieren, wird sich in den kommenden Tagen bzw. Wochen zeigen. Eines steht aber definitiv fest: Solche Dinge wären im internen Kreis besser aufgehoben, so eine verbale Entgleisung ist aus Sicht des FCM mehr als nur entbehrlich. So bitter die Heim niederlage gegen den Bezirks-Erzrivalen auch sein mag.