Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:03

von Peter Sonnenberg

Diese „Kombi“ könnte passen. Peter Sonnenberg über den Stronsdorfer Trainerwechsel.

Zurück in die Zukunft – so oder so ähnlich dürfte das Motto der Stronsdorfer nach der Vorstellung des neuen Trainers Helmut Wimmer lauten. Denn der Neue ist ein alter Bekannter: Der nun 60-Jährige führte Stronsdorf in der Spielzeit 2005/06 zum Meistertitel in der 2. Klasse und zum Aufstieg.

Nach einem völlig verpatzten Herbst in der 1. Klasse Nordwest und dem vorletzten Platz soll Wimmer nun an alte Erfolge anknüpfen. Dabei ist es keine vier Monate her, dass der SC Stronsdorf als Außenseitertipp auf den Titel in die Meisterschaft startete. Neuzugänge wie der Ex-Laa-Goalgetter Adis Barucija, hoffnungsvolle Eigengewächse wie Stefan Edelbauer und ein starkes Frühjahr ließen Stronsdorf träumen. Damals ahnte aber noch niemand, dass es ein Albtraum werden würde.

Die Gründe für den Absturz sind vielschichtig: zum einen der Fehlstart in die Liga, nur ein Punkt aus den ersten vier Spielen. Daraus resultierend das fehlende Selbstbewusstsein der größtenteils jungen Spieler  – ein Teufelskreis. Zum anderen hatte Barucija nach gutem Start Ladehemmung, traf in den letzten sieben Spielen nur mehr magere dreimal. Vielleicht tut es der Mannschaft deshalb gut, dass mit Wimmer ein „alter Hase“ kommt, der mit seiner Routine wieder Ruhe reinbringt. Das wäre der erste Schritt raus aus dem Tabellenkeller.