Mistelbach

Erstellt am 19. Oktober 2016, 03:05

von Michael Pfabigan

Es geht um die Wahrnehmung. Michael Pfabigan über das neue Leben der Mistelbacher Sozialdemokratie.

Bahnt sich ein Generationenwechsel in der Führung der Mistelbacher SPÖ an? Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung präsentierten sich die Sozialdemokraten ungewohnt bissig: Da war der Auszug aus dem Gemeinderat dann nur noch das Sahnehäubchen.

Taktisch gesehen kein schlechter Schritt, schließlich geht es auch in der Politik darum, wahrgenommen zu werden. Nur wer wahrgenommen wird, hat auch Chancen, gewählt zu werden.

Jetzt gelten die derzeitigen SPÖ-Gemeinderäte allerdings als brave Arbeiter, als Politiker, die nicht Parteipolitik der Parteipolitik wegen machen, sondern mitgestalten wollen. Mit dem Effekt, dass sie doch eher zahnlos agieren.

2020 wird der Gemeinderat wieder gewählt. Und in der SPÖ dürfte sich eine Fraktion der jungen Wilden bilden, die nicht nur arbeiten, sondern auch wahrgenommen werden will.

Ist das so, dann war der Auszug aus dem Gemeinderat gerade mal der Anfang.