Erstellt am 06. April 2016, 05:04

von David Aichinger

Grundgedanke klingt vernünftig. David Aichinger über die finanzielle Herausforderung der Basketballer.

Das Viertelfinal-Aus gegen Villach sitzt Mistelbachs Basketballern immer noch in den Knochen. Dennoch haben die Mustangs schon eine neue Challenge gefunden. Worum geht's? Um 100. 000 Euro! So beziffert Obmann Erich Stubenvoll die Minimal-Variante eines Budgets, mit dem eine weitere Saison in der 2. Bundesliga zu stemmen ist. Die Größenordnung ist leicht erklärt: Die Antrittskosten in der Liga sind hoch, der Aufwand für minimum zehn Auswärtsfahrten quer durch Österreich auch. Trainer, Legionäre, Schiris – das summiert sich.

Auf der anderen Seite bleiben 100.000 Euro aber eine Stange Geld, die man erst einmal auftreiben muss. Mistelbach ist nicht der größte Wirtschafts-Standort, die Bereitschaft zum Sportsponsoring beschränkt. Stubenvoll will sich Stand heute noch nicht auf einen Weg festlegen, sein Grundgedanke klingt aber höchst vernünftig. Er will alles versuchen, um auch 2016/ 17 für die 2. Bundesliga zu nennen – allerdings nur mit schwarzen Zahlen. Macht Sinn.

Die vielen Kinder im Verein brauchen das Steckenpferd einer starken Kampfmannschaft, leicht zu erkennen bei jedem Heimspiel, wenn sie rund ums Spielfeld mit leuchtenden Augen selbst dem Ball nachjagen. Noch wichtiger ist aber, dass der Verein an sich, der neun weitere Teams stellt, dauerhaft existiert. Das ist nur sichergestellt, wenn man sich nicht übernimmt.