Erstellt am 19. Mai 2016, 06:34

von Dominik Siml

Handschrift ist klar erkennbar. Dominik Siml über Mistelbachs Trainer und seine Vorstellungen.

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Mistelbach holte gegen Titelfavorit Stripfing auswärts verdient einen Punkt. Zwar hatte die Lackner-Elf speziell im zweiten Durchgang bei einigen Abschlüssen des Gegners Glück, aufgrund der ersten Spielhälfte geht der Punktgewinn aber allemal in Ordnung.

Wenn man genauer hinschaut, kommt das gar nicht so überraschend. Denn der FCM zeigte in den letzten vier Spielen durchwegs gute Leistungen, auch wenn er nur vier Punkte mitnahm.

Dennoch ist die Handschrift von Coach Peter Lackner klar erkennbar. Der Übungsleiter setzt, sicher auch notgedrungen, viel auf junge Spieler, die ihre Aufgabe großteils auch bravourös meistern. Andreas Fellner beispielsweise wurde unter Lackner zum Stammspieler und spielt seinen Part Woche für Woche abgebrüht herunter.

Dazu kommen Lukas Stetter und Michael Steingassner, die man quasi als „routinierte Youngster“ bezeichnen kann.

Was noch erkennbar ist: Mistelbach versucht, fast alle Situationen spielerisch zu lösen und vermeidet bis auf Notsituationen die langen Bälle.

Mit Lukas, Olschnegger und Gürünlü hat man dazu auch die prädestinierten Spieler. In den letzten Wochen zeigte der FCM also phasenweise schon das, was sich der Trainer vorstellt. Schön langsam fruchtet das. Und führt zu Punkten.