Erstellt am 03. Februar 2016, 05:03

von Peter Sonnenberg

Hausaufgaben wurden gemacht. Peter Sonnenberg über die Transferbilanz der Bezirksvereine.

Am Montagabend endete die Übertrittszeit im Fußball-Unterhaus, und auch wenn es noch zu früh ist, um Bilanz zu ziehen: Auf dem Papier haben die beiden höchsten Bezirksvereine, Mistelbach und Wolkersdorf, ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Mistelbacher holten mit Reinhard Trunner einen Innenverteidiger mit Regionalligaerfahrung. Er sollte den Abgang von Luka Radulovic mehr als nur kompensieren. Stürmer Armin Paradeisz soll hingegen Top-Angreifer Tomas Vrto zu entlasten, der im Herbst zu oft auf sich alleine gestellt war. Dass der ehemalige Zwettler ein Glücksgriff werden könnte, bewies er bereits im ersten Testspiel, als er einmal traf und einen Elfmeter herausholte. Zum Drüberstreuen wurde mit Andreas Mock ein junger Perspektivspieler verpflichtet, der den Kader auffüllt.

Und Stichwort Kaderbreite: diese fehlte Wolkersdorfs Stefan Hirczy nach dem Herbst. Ein paar Monate später darf er schon zufriedener dem Frühjahr entgegenblicken. Mit drei Neuzugängen, alle im Offensivbereich, ist die Gefahr nicht mehr so groß, Schlüsselspieler wie Kirill Ognjanov nicht adäquat ersetzen zu können. Die Vorzeichen passen also. Jetzt muss das Papier nur mehr auf das Feld übertragen werden.