Erstellt am 08. Juni 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Kein Risiko beim Neustart. Peter Sonnenberg über die Transferpolitik des SC Laa.

Alles neu – unter diesem Motto wird die Spielzeit 2016/17 des SC Laa stehen. Nach dem ansprechenden Herbst und dem verpatzten Frühjahr ließ das Trainerduo Gottwald/Oberrenzer ihren Aussagen, dass sich einiges in Sachen Personal ändern wird, rasch Taten folgen. Die beiden Leistungsträger Peter Schliesselberger (nach Wolkersdorf) und Fabian Weis (nach Retz) sind fix weg, weitere wie Mario Götz und Daniel Mauer könnten folgen.

Auf der Habenseite stehen routinierte Leistungsträger wie der Landesliga-erprobte Tscheche Lukas Nechvatal und hungrige junge Spieler aus der Umgebung wie Thomas Augustin und Michael Frühwirth. Zumal im Kader ohnehin schon so klingende Namen wie Ex-Landesliga-Torschützenkönig Petr Mikel stehen. Das soll laut den Laaer Vereinsverantwortlichen auch die Philosophie bzw. das Grundgerüst für die Zukunft sein: „Junge Wilde“, geführt von einigen alten Hasen wie Nechvatal oder Kapitän Andreas Sulz.

Gelingt dieser Umbruch, dann dürfte mit den Laaern im ersten Tabellendrittel zu rechnen sein. Zumal das Risiko gering ist, nur langsam in die Gänge zu kommen, wenn man sich die Frühjahrstabelle anschaut: Dort sind die Thermenstädter nämlich nur drittletztes Team. Es kann also eigentlich nur besser werden.