Erstellt am 20. Juli 2016, 02:28

von Sandra Frank

Vereint feiern statt hetzen. Sandra Frank über die Angst vor dem Unbekannten.

30 Flüchtlinge in Containern vor dem Pillichsdorfer Pfarrhof. Das klingt nicht besonders attraktiv. Macht vielleicht Angst.

Das zeigte sich einmal mehr bei der Infoveranstaltung in Pillichsdorf. Die Wogen gingen hoch, weil die Menschen uninformiert waren. Doch als etwa Pfarrer Herbert Schüller von seinen positiven Erfahrungen berichtete, legte sich die Aufregung schnell. Vielleicht wird es ja doch nicht so schlimm.

Vorurteile sind schnell einmal da. Doch aus heutiger Sicht wird niemandem das Zusammenleben mit Flüchtlingen erspart bleiben; so sollte man zumindest Interesse zeigen und sich erkundigen.

Wer sich informiert und erst dann entscheidet, ob diese fremden Menschen ein Teil seines Lebens werden sollen oder nicht, der hat zumindest die Chance, dass sein Leben dadurch bereichert wird.

Wie etwa bei dem Multikulti-Fest in Mistelbach. Alle Nationen, die vertreten waren, zeigten etwas aus ihrem Land. So lernte der Syrer plötzlich Schuhplatteln.

Gemeinsam zu feiern war immer noch besser, als sich gegeneinander aufzuhetzen.