Erstellt am 27. Juli 2016, 05:00

von Peter Sonnenberg

Wenn Taten den Worten folgen. Peter Sonnenberg über die Gebietsliga-Aufsteiger Kreuttal und Neudorf.

„Wir vertrauen unserem Kader“ – diese Worte fallen oft, wenn eine Mannschaft im Amateurfußball Meister wird und den Blick auf die nächsthöhere Spielklasse richtet. Oft genug tritt aber dann das Gegenteil ein: Der Kader wird komplett umgekrempelt – sei es aus Angst, gleich wieder abzusteigen, oder weil die Ver lockung zu groß ist, auch eine Etage höher oben mit zuspielen.

Nicht so bei den beiden Gebietsligaauf steigern aus Kreuttal und Neudorf: Erstere haben zwar drei Neuzugänge, vor allem aber bedingt dadurch, dass zwei Stützen aus privaten Gründen aufhörten bzw. eine Auszeit nehmen. Und Zweitere vertrauen überhaupt dem kompletten Meisterkader, verzeichneten gar keine Zu- und Abgänge. Gebetsmühlenartig wurde schon am Ende der letzten Saison wiederholt, dass man auf Kontinuität setzt und dem Erfolgskader vertraut. Weil mannschaftliche Geschlossenheit und Harmonie wichtige Bausteine auf dem Weg zum Titel waren.

Wer glaubte, das wären reine Lippenbekenntnisse, wurde in der Übertrittszeit eines Besseren belehrt. Den Worten folgten auch Taten. Oder in Sachen Transfers eben keine bzw. kaum Taten. Bleibt Neudorf und Kreuttal nur zu wünschen, dass diese Transferpolitik auch belohnt wird.