Erstellt am 19. Juli 2017, 05:00

von Michael Pfabigan

Zentrum fehlt noch einiges. Michael Pfabigan über die Defizite des Mistelbacher Hauptplatzes.

Die Schaufenster dreckig, das Interieur abgewohnt und nicht einladend: So präsentierten sich die unansehnlichen Leerstände bei den Geschäftslokalen in der Hafnerstraße – nicht würdig für eine Einkaufsstadt, die sich als DAS Shopping-Zentrum im Weinviertel definieren will.

Jetzt hat die Immobilie einen neuen Eigentümer, passenderweise einen Mistelbacher, der die Leerstände auch vermieten will: Damit könnten in absehbarer Zeit die unansehnlichsten Schandflecken aus dem Stadtgebiet verschwinden.

Aber es gibt noch viel zu tun: Ein Nahversorger fehlt im Zentrum, seit der Zielpunkt zugesperrt hat, das Tempes-Haus ist nach wie vor leer und, glaubt man den Gerüchten, soll auch eine Bankfiliale vor ihrem Abschied aus der Bezirksstadt stehen.

Und, was am meisten fehlt: Ein einladender Bereich zur Erholung am Hauptplatz. Es dominieren Parkplätze und vom Parkplatz-Suchverkehr umtoste Schanigärten.

Entspannung sieht da anders aus.