Erstellt am 04. Januar 2018, 05:00

von Michael Pfabigan

Zum Gewinnen verurteilt. Michael Pfabigan über die Ausgangslage bei der Landtagswahl im Bezirk.

Die Landtagswahl 2018 wird im Bezirk spannend werden: Nicht nur, weil die ÖVP - will sie beide Mandate aus eigener Kraft halten - zum Gewinnen verurteilt ist.

Denn der Sitz von Kurt Hackl ist nur mit 61 Stimmen abgesichert. Verliert die ÖVP, muss sie auf ein Überhangmandat aus dem Landestopf hoffen. Karl Wilfing wurde übrigens auf der Landesliste als Regierungsmitglied auf Platz vier gereiht.

Spannend wird auch, wie weit der Aufwärtstrend der FPÖ auch bei den Landtagswahlen bleibt. Denn bisher wurde sie ja immer unter ihrem Niveau geschlagen. Die Grünen werden wohl weiter stagnieren, besonderen Rückenwind aus vergangenen Wahlen haben sie ja nicht und ihr Einsatz gegen die Nordautobahn hat sie in weiten Teilen des Bezirks nicht gerade sympathischer gemacht.

Viel spannender wird werden, wen jene 8,4 Prozent wählen werden, die 2013 für die Liste Frank votiert haben. Protestwähler, die mit dem Kurs der Pröll-VP und dem politischen Angebot der anderen Parteien nicht zufrieden waren. Sie werden über den Sieg entscheiden.