Erstellt am 06. April 2016, 05:04

von Michael Pfabigan

Mutig in die neuen Zeiten. Michael Pfabigan über den Generationenwechsel beim Roten Kreuz.

Dass es eine Kampfabstimmung war, das wollte keiner im Roten Kreuz hören. Trotzdem: Zwei Kandidaten stellten sich den Mitgliedern. Beide Seiten hatten eifrig mobilisiert, was zu einer Rekordanwesenheit führte.

Das war ein wichtiges Zeichen für das Rote Kreuz: Denn es zeigt, dass die Zukunft der Organisation den Freiwilligen nicht egal ist. Steht doch die Organisation vor großen Herausforderungen.

Problembereich 1: die Mitgliedermotivation. Den Ortsstellen fehlen Freiwillige, die den Dienstbetrieb aufrecht erhalten. Das führt dazu, dass die Ortsstelle Mistelbach phasenweise weite Teile des Bezirks versorgen muss. Dieser Trend dürfte sich, finden sich nicht mehr Helfer, noch verschärfen.

Problembereich 2: die Systemumstellung. Das Notarztsystem soll vom NAW auf das Notfall-Einsatzfahrzeug (NEF) umgestellt werden. Der Rückhalt in der bisherigen RK-Führung für das neue System war gering, die Schritte zur Umsetzung verhalten.

Neo-Chef Clemens Hickl und Team sind angetreten, um beide Problemfelder anzugehen.