Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:03

von Peter Sonnenberg

Neues Bad statt Burger King. Peter Sonnenberg über eine sinnvolle Investition.

Hilfe zur Selbsthilfe – so oder so ähnlich können die regelmäßigen Ausflüge einer Gruppe Schwimmsportbegeisterter aus dem Bezirk aufgrund der fehlenden Sportbecken im Bezirk Mistelbach in das Hallenbad nach Breclav (CZ) bezeichnet werden. Kein Wunder also, dass gerade in Sportlerkreisen der Ruf nach einem Hallenbad mit Sportbecken in Mistelbach lauter wird.

Klar, nur wegen Sportlern so ein Monsterprojekt zu stemmen, ist wohl ein bisschen viel verlangt. Und ja, es gibt ein Hallenbad in Ladendorf – aber dort steht das Baden im Vordergrund und nicht das Schwimmen. Trotzdem: Wenn ein attraktives Paket geschnürt wird, das Angebote für alle Bevölkerungsgruppen beinhaltet, spricht vieles für ein neues Hallenbad. Auf jeden Fall mehr als für den Bur-ger King, der in den Bezirk kommt.

Die Vorteile lägen auf der Hand: Kurse für Schulen und Kindergärten, Gesundheitsschwimmen und natürlich Trainingsmöglichkeiten für ambitionierte Hobbysportler, Top-Athleten und auch Vereine. Angesicht der großen Dichte an Ausdauersportlern bzw. Vereinen im Weinviertel wäre eine Auslastung garantiert. Zudem könnten Veranstaltungen abgehalten werden. Das wiederum wäre ein Wirtschaftsfaktor, der nicht zu unterschätzen ist – und für ein neues Bad spricht.