Erstellt am 05. April 2017, 02:42

von David Aichinger

Ein Stolperstein fliegt raus. David Aichinger über Mistelbach und den Play-off- Start in der 2. Basketball-Liga.

Die Play-off-Paarungen in der 2. Basketball-Bundesliga stehen fest: Mistelbach trifft ab Samstag auf Salzburg, St. Pölten auf KOS, Mattersburg auf die Timberwolves und Villach auf Dornbirn.

Abseits der eigenen Aufgabe ist aus Mistelbacher Sicht vor allem die letzte Paarung spannend. Mit Villach und Dornbirn treffen jene zwei Teams aufeinander, die für die Mustangs die weitesten Auswärtsreisen darstellen. Bei beiden hat Mistelbach im Grunddurchgang verloren. Einer dieser potenziellen Stolpersteine wird im Viertelfinale also rausfallen.

Klar ist aber auch: Der andere bleibt den Mustangs nicht erspart, im Halbfinale trifft man nämlich auf den Sieger dieses Duells. Oder, richtig formuliert, in einem möglichen Halbfinale.

Davor muss Mistelbach freilich die Hürde Salzburg nehmen. Das war im Grunddurchgang zweimal kein Problem, kann aber – wie immer in K.O.-Phasen – auch schnell anders sein.

Positiv ist, dass Coach Martin Weissenböck rechtzeitig vor dem Play-off-Start alle Kräfte zur Verfügung hatte. Sismilich war wieder dabei und komplettierte erstmals seit einem Monat das Legionärsquartett. Weil auch die Österreicher fleißig scorten, waren Spielzeit und Punkte gut verteilt. Das erinnert frappant an den Saisonstart und ist definitiv ein gutes Zeichen.