Erstellt am 19. Oktober 2016, 10:58

von Dominik Siml

Trainereffekt – gibt es ihn doch?. Dominik Siml über den Trainerwechsel in Mistelbach.

Der viel zitierte Trainereffekt – ein Mysterium, das es wahrscheinlich so lange gibt wie den Fußball an sich. Mann schaften, die davor völlig außer Form be ziehungsweise wie der FC Mistelbach verunsichert und indisponiert auftraten, spielen plötzlich wieder befreit auf und – das Wichtigste im Fußball – sammeln wieder Punkte.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Robert Lesdedaj und Alfred Rötzer haben freilich an gewissen Schrauben gedreht, und sie haben vor allem eines getan: ihren Mistelbachern wieder Selbstvertrauen eingehaucht. Das kommt mit Erfolgserlebnissen wie beispielsweise einem Sieg gegen den Tabellenführer noch leichter zurück.

Mit ein Grund, warum es derzeit beim FCM so gut läuft, man aus den letzten sieben Spielen satte 13 Punkte holte und die Stimmung top ist, ist die Einstellung der Trainer. Die beiden harmonieren gut, ergänzen einander und übertragen das auf ihr Team.

Mistelbach wirkte zuletzt ruhiger, etwaige Störfeuer wie zum Beispiel die „Gürünlü-Geschichte“ werden sofort gelöscht. In Mistelbach, so scheint es, konzentriert man sich wieder auf das Wesentliche – dass die Mannschaft funktioniert und eine Einheit ist. Das predigen auch die Trainer, die mit einem bisherigen Punkteschnitt von 1,9 die Frage aufwerfen: Gibt es ihn doch, den Trainereffekt?