Kreuzstetten

Erstellt am 15. Oktober 2016, 05:00

von Claudia Busch

Kimaschutz: Auf den grünen Zweig gekommen. Kreuzstetten bezieht zu 100 Prozent Ökostrom. Umweltschutz ist der Gemeinde wichtig.

Die Geschäftsführenden Gemeinderäte Karl Toifl sowie Christine Kiesenhofer und Bürgermeister Adolf Viktorik sind stolz auf 100 Prozent „sauberen“ Strom für Kreuzstetten.  |  NOEN, Claudia Busch

Seit bald zwanzig Jahren ist die Marktgemeinde Kreuzstetten Klimabündnisgemeinde und seit 1. September bezieht die Gemeinde ihren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen.

„Dies ist eine der effektivsten Maßnahmen zum Klimaschutz, gleichzeitig aber sehr einfach durchführbar“, sagt Gemeinderat Karl Toifl. Die Gemeinde zeigt damit ihr Engagement für die Energiewende und fördert aktiv die Stromerzeugung aus heimischen, erneuerbaren Energiequellen. Mit der Entscheidung des Gemeinderates für die Firma „oekostrom AG“ ist die Gemeinde nun auch indirekt Stromabnehmerin der Windkraft Simonsfeld, deren Windräder sich auf Gemeindegebiet befinden. „Eine saubere Lösung – für eine saubere Umwelt!“, so Toifl.

"Gemeinsam zukunftsweisende Projekte ins Laufen gebracht“

Aktiver Umweltschutz ist der Gemeindeführung ein großes Anliegen. So wird bei der Unkrautbekämpfung im Gemeindegebiet auf Pestizide verzichtet und weitere Projekte zum Umweltschutz sind geplant. Die Geschäftsführenden Gemeinderäte Christine Kiesenhofer und Karl Toifl bestätigen: „Wir haben im letzten Jahr zu zahlreichen Themen sehr gut zusammengearbeitet, und gemeinsam wichtige und zukunftsweisende Projekte ins Laufen gebracht.“

Beim Gemeindeamt wird gerade eine Elektro-Ladesäule errichtet und E-car-sharing soll bei genügend Interessenten umgesetzt werden. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Gemeinde für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet ist“, so Bürgermeister Adolf Viktorik. Das Engagement zahlreicher Gemeinderäte ist groß.